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NWZonline.de Ratgeber Gesundheit

Nervensystem beruhigen

14.10.2014
Dr. Axel Heinze (Bild) ist Leitender Oberarzt in der Schmerzklinik Kiel.

Frage: Bei welchen Migräne-Patienten ist eine Botox-Behandlung sinnvoll?

Heinze: Der Einsatz von Botox ist in Deutschland zur Behandlung der chronischen Migräne zugelassen. Diese Form der Migräne ist gegeben, wenn der Patient durchschnittlich mehr als 15 Tage im Monat Kopfschmerzen hat, von denen mindestens acht Migräne bedingt sind. Botox hat die positive Wirkung, dass es die Überempfindlichkeit des Nervensystems bei der chronischen Migräne senkt, so dass es seltener zu Kopfschmerz-Attacken kommt.

Frage: Wie ist es mit Risiken und Nebenwirkungen?

Heinze: Botox wird seit mehr als 20 Jahren als wirksames und gut verträgliches Medikament in verschiedenen Bereichen der neurologischen Behandlung eingesetzt. Schon weil die Wirkung auf drei Monate begrenzt ist, kann es keine anhaltenden Schäden verursachen. Bei Migräne erfolgt die Injektion an 31 definierten Stellen im Bereich von Kopf und Nacken. Die Botox-Behandlung sollte nur von einem damit erfahrenen Arzt erfolgen.

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Frage: Sind weitere Verfahren in der wissenschaftlichen Pipeline?

Heinze: Für schwerere Fälle mit einer chronischen Migräne gibt es mit der elektrischen Nervenstimulation des N. occipitalis ein neues vielversprechendes Verfahren. Dabei werden in einem operativen Eingriff Elektroden am Hinterkopf unter die Haut implantiert und mit einem Schrittmachersystem verbunden. Damit kann die Überempfindlichkeit des Nervensystems häufig verringert werden.

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