Vechta - Das West-Syndrom ist eine besonders bösartige Form der Epilepsie, die oft bereits im Säuglingsalter auftritt. Typische Beschwerden sind immer wiederkehrende Krampfanfälle, die auch als Spasmen bezeichnet werden, erklärt der Kinderarzt Albert Storcks. Zur Diagnose sind neben einem EEG und einer Kernspintomografie auch Ultraschallaufnahmen vom Kopf nötig, um Anormalitäten im Gehirn erkennen zu können. Bei der Akut-Behandlung können vor allem Krampfanfall-lösende Medikamente eingesetzt werden. Bei der Therapie steht im Vordergrund, die Krampfanfälle möglichst rasch zu beherrschen und die außer Kontrolle geratenen Nervenzellen des Gehirns zu beruhigen.