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NWZonline.de Ratgeber Gesundheit

Akne: Unansehnlich und unangenehm

17.05.2022

Oldenburg Überall entzündete Pickel auf der Haut, die beim Blick in den Spiegel immer wieder Trauer und Frust über das eigene Aussehen erzeugen: Viele Jugendliche leiden stark unter den Auswirkungen einer Akne-Erkrankung. Sie ist bei ihnen und jungen Erwachsenen die mit Abstand häufigste Hauterkrankung. Eher leichte Formen sind eine gesundheitlich unbedenkliche Begleiterscheinung der Pubertät und gehen meistens ab Anfang 20 von selbst zurück oder verschwinden komplett. Bis zu 20 Prozent der Teenager entwickeln aber eine schwere Akne, wobei Jungen deutlich häufiger als Mädchen betroffen sind.

Die durch eine Akne erzeugten Hautveränderungen werden oft als ein erheblicher optischer Mangel wahrgenommen – vor allem, wenn sie auch im Gesicht zu sehen sind. Aktuelle Studien zeigen, dass die medizinisch als Akne vulgaris bezeichnete Hauterkrankung bei vielen Jugendlichen neben Schädigungen der Haut inklusive mitunter bleibenden Narben auch negative psycho-soziale Folgen bewirkt. Je nach Schweregrad kann es zu Ängsten, Depressionen und einer sozialen Stigmatisierung kommen, heißt es in der Leitlinie der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft.

Dass sich eine Akne vor allem in jungen Jahren entwickelt, liegt an den in diesem Alter normalen hormonellen Veränderungen. Unabhängig vom Geschlecht – also auch bei Mädchen – produziert der Körper ab dem Beginn der Pubertät vermehrt männliche Sexualhormone, erklärt Dr. Thomas Fechner, im Laserzentrum Oldenburg niedergelassener Facharzt für Dermatologie, Venerologie und Allergologie:

Bakterielle Besiedlung

„Eine Akne entsteht, weil zugleich mehr Talg erzeugt wird und Talgdrüsen verstopfen.“ Im Zuge der dann erhöhten bakteriellen Besiedlung bilden sich so genannte Mitesser in der Haut. Wenn sich diese entzünden, entstehen die bei Akne-Betroffenen gefürchteten Pickel und entzündeten Knoten in der Haut.

Eine Akne vulgaris ist zumeist im Gesicht, den Schultern und am Rücken besonders stark ausgeprägt, weil sich in diesen Körperregionen vergleichsweise viele Talgdrüsen befinden. Mit der Stabilisierung des Hormonhaushalts geht mit dem Ende der Pubertät such die Überproduktion von Talg zurück, sodass die Talgdrüsen wieder frei werden. Damit verschwinden zumeist die unansehnlichen und oft auch schmerzhaften Pickel, berichtet Dr. Fechner: „Rund zehn Prozent der Betroffenen muss allerdings damit rechnen, dass die Akne-Probleme noch mit Mitte 20 verbleiben.“

Oft hoher Leidensdruck

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Auch bei einem milden Verlauf handelt es sich bei einer Akne stets um eine Erkrankung der Haut. Ob eine medizinische Behandlung sinnvoll ist, hängt von dem individuellen Leidensdruck ab. Bei mittelschweren und schweren Formen kann eine ärztlich verordnete Therapie helfen, bei der zunächst Kombinationen verschreibungspflichtiger Medikamente mit Wirkstoffen wie etwa Azelainsäure, Adapalenen und Kortison eingesetzt werden. Falls das nicht ausreicht, kann die Behandlung mit systemischen Medikamenten nötig sein.

Bei einem eher leichten Verlauf werden häufig frei verkäufliche Salben und Cremes eingesetzt, deren Wirkung individuell erprobt werden sollte. Eine schwere Akne sollte durch einen mit Hauterkrankungen vertrauten Arzt behandelt werden, betont Dr. Fechner: Das gilt insbesondere für Patienten, bei denen die Akne für einen großen Verlust von Lebensqualität sorgt.“

NWZonline.de/gesundheit
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