Oldenburg - Mit der Beachtung einiger einfacher Alltagsregeln kann jeder selbst dazu beitragen, Zahnerkrankungen zu vermeiden. Das gilt auch für Menschen mit einem Handicap – auch dann, wenn sie bei der Zahn- und Mundhygiene unterstützt werden müssen. Wichtig ist vor allem, dass die Zahnoberflächen – also die Außen-, Innen- und Kauflächen – mindestens zwei Mal am Tag durch sorgfältiges Zähne putzen von Belägen befreit werden. Dabei ist nach Angaben von Fachgesellschaften neben einer im wahrsten Sinne des Wortes handlichen Zahnbürste der Einsatz einer fluoridhaltigen Zahncreme sinnvoll, weil so das Kariesrisiko gesenkt werden kann.

Eine wichtige Präventionsmaßnahme ist auch, den Zuckerkonsum weitgehend zu begrenzen. „Wer permanent und über den ganzen Tag verteilt gesüßte Getränke und Speisen verzehrt, lebt mit einem erhöhten Kariesrisiko, betont Axel Zahn. Dass entsprechende Regeln für die Ernährung und den Lebensstil wichtig für die Zahngesundheit sind, sollten im übrigen alle beachten – auch Menschen ohne ein Handicap.

Mit körperlicher Aktivität kann man dem Körper insgesamt und somit auch der Zahngesundheit etwas Gutes tun. Erkrankungen wirken sich dagegen generell leistungsmindernd aus: So hat etwa eine schwere Parodontitis negative Auswirkungen auf den gesamten Organismus.