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Behandlung: Schleimhäute zum Abschwellen bringen

04.05.2021

Oldenburg Eine akute Nasennebenhöhlenentzündung ist zwar meistens nach etwa zwei Wochen ausgestanden. Sie kann im Zuge einer erneuten Infektion aber nach kurzer Zeit erneut auftreten. Eine chronische Sinusitis begleitet Betroffene permanent mit mehr oder weniger starken Symptomen. In ihrem Verlauf können Nasenpolypen entstehen, die den Geruchssinn und die Atmung beeinträchtigen. Dieses Problem ist eine eigene Erkrankung, die nichts mit vergrößerten Rachenmandeln zu tun hat, die im Kindesalter entstehen können.

Typische Beschwerden der chronischen Sinusitis lassen sich heute zumeist effektiv durch kortisonhaltige Sprays mit entzündungshemmenden Wirkstoffen behandeln, die ein Abschwellen der Schleimhäute bewirken. Die Medikamente zeigen wenig Nebenwirkungen und machen nicht abhängig. Wenn dies nicht ausreicht, können für einige Tage zusätzlich kortisonhaltige Tabletten verschrieben werden, so Dr. Wolfgang Bodem. Zur Beschwerdelinderung können mitunter Akupunktur-Behandlungen beitragen.

In selteneren Fällen ist eine Operation erforderlich. Zur Wiederherstellung einer ungehinderten Nasenatmung werden dabei einerseits Engpässe beseitigt. Darüber hinaus werden beispielsweise die als Polypen bezeichneten gutartigen Schleimhautwucherungen aus der Nase und den Nasennebenhöhlen entfernt.

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