Oldenburg - Bei Kindern und Menschen mit geistigen und/oder psychischen Einschränkungen ist es für die Angehörigen oft besonders schwierig, selbst die Dringlichkeit einer ärztlichen Behandlung einzuschätzen. So können Säuglinge ihre Beschwerden noch nicht benennen und nur mit Schreien oder Weinen darauf aufmerksam machen, dass es ihnen schlecht geht. Menschen mit einer fortgeschrittenen Demenz können sich zwar über die Sprache verständigen. Sie sorgen mit unklaren Äußerungen aber oft dafür, dass die Symptome im Gespräch eher verschleiert als aufgeklärt werden. Als Folge wird mitunter ein falsches Rettungsmittel gewählt.