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NWZonline.de Ratgeber Gesundheit

Mit Übungen vor Operation beginnen

07.11.2017

Oldenburg Verschleiß oder eine schwere Verletzung der Gelenke können dazu führen, dass früher oder später ein Gelenkersatz nötig ist. Gerade bei älteren Patienten ist es wichtig, dass sie im Zuge des operativen Eingriffs mobil bleiben und möglichst wenig Muskel- und Knochensubstanz verlieren, so Prof. Dr. Uwe Maus: „Umso besser das gelingt, desto höher ist die Chance, dass der Patient gut mit dem neuen Gelenk zurechtkommt und der dafür mitverantwortliche Muskel- und Knochenapparat beweglich und stabil bleibt.“

Ein wichtiger Baustein ist im Endo-Prothetik-Zentrum der Maximalversorgung am Pius-Hospital Oldenburg seit knapp einem Jahr das Fast-Track-Verfahren. Dabei wird der Patient unter anderem schon vor der OP mit Übungen vertraut gemacht, die für einen optimalen Gelenkeinsatz geeignet sind. Unter ärztlicher Kontrolle erklären Physiotherapeuten unter anderem, welche Übungen – etwa zur Stärkung der Muskulatur – für den jeweiligen Patienten sinnvoll sind. Ziel der Fast- Track-Behandlung ist, den Substanzverlust der Muskulatur zu minimieren und Patienten nach einer Knie- oder Hüftgelenkersatzoperation im wahrsten Sinne des Wortes so schnell wie möglich wieder auf die Beine zu bringen.

„Für die Patienten ist es sehr vorteilhaft, wenn sie die in der Reha eingesetzten Übungen schon vor dem Eingriff kennengelernt haben und sie später auch zu Haus einsetzen können“, betont Dr. Maus. Das Training könne so ohne Startprobleme noch effektiver gestaltet werden.

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