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NWZonline.de Ratgeber Gesundheit

fitness: Eine runde Sache: der Hula Hoop-Reifen

21.11.2020

Oldenburg Joggen, Fitnessvideos auf YouTube, die Yoga-DVD, die seit Langem im Schrank lag – während der Einschränkungen durch das Corona-Virus haben viele Menschen ungeahnte Leidenschaften für sich entdeckt. Und das ist auch sehr gut, denn selten war ein gesunder Körper so wichtig wie heute.

Doch warum muss es immer der Mainstream sein, um fit zu bleiben? Vielleicht haben Sie noch ganz andere, bisher verborgene Talente, die nun zum Leben erweckt werden wollen. Beispielsweise mit dem Hula Hoop-Reifen. Nicht nur, dass das Kreisen des Reifens einfach nur ganz viel Spaß macht; unterschiedliche Übungen kräftigen ganz automatisch nebenbei die schrägen Bauchmuskeln, die Taille, den unteren Rücken, den Po und den Beckenboden. Ideal also, um die Lebensenergie auch im trüben November zu wecken.

Gezielt anspannen

Insbesondere nach einer Schwangerschaft ist der Beckenboden zumeist arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Nun gilt es ihn zu stärken – mit Kursen zu gezieltem Beckenbodentraining. Und warum diese nicht ergänzen durch ein spritziges Training mit dem Hula Hoop-Reifen – am besten zu fetziger Musik. Das Kreisen und gezielte Anspannen von Bauch und Beckenboden kann diesen stabilisieren. „Das gilt auch für Männer, die zum Beispiel nach einer Prostataerkrankung ihre Beckenboden stärken möchten“, sagt Trainerin und Buchautorin Elli Hoop. Hinzu kommt; „Es ist ein Sport, der sich nicht nach Sport anfühlt. Für mich also perfekt.“ Ihr Rezept für den schnellen Erfolg: „Ohne daran denken zu müssen, trainieren wir Bauch und Rücken gleichermaßen, unser gesamter Körper kommt ins Gleichgewicht und die Mitte wird gestärkt.“ Workout mit Geschichte Schon immer haben Kinder und Erwachsene Reifen zum Zeitvertreib genutzt. Doch der Reifenlauf wurde auch zur Stärkung der Kondition und Schnelligkeit genutzt, um somit dem Alltag besser gewachsen zu sein. Im 19. Jahrhundert waren es zumeist Kinder, die sich damit kleine Wettläufe lieferten. Eine Renaissance erlebte der Reifen in den 50er-Jahren: War der Reifen zumeist aus Holz oder Bambus, kehrte er nun in Kunststoffform zurück. Und zwar nicht nur in die Kinderzimmer, sondern auch in die der Mütter. Geringer Aufwand

Das Trainingsgerät gibt es in jedem guten Sportfachgeschäft, allerdings in unterschiedlichen Ausführungen, wobei Glitzer, Noppen und knallige Farben nicht unbedingt die ausschlaggebenden Kriterien sein sollten. Viel wichtiger seien laut Buchautorin Elli Hoop das Gewicht oder der Durchmesser. So solle bei höherem Körpergewicht auch der Reifen schwerer sein. Warum? „Damit sein Gewicht und sein Druck von den Muskeln auch gut zu spüren sind.“ Als Richtwert für den Durchmesser nennt sie die Körpermitte: „Am besten sollte der Reifen circa bis zum Bauchnabel gehen, wenn du ihn vor dich stellst.“ Langsam steigern

Nicht immer ist der Anfang von Erfolg gekrönt, manchmal stellen sich sogar als Nebenprodukt des intensiven Anfängertrainings blaue Flecken ein. Diese verschwinden jedoch meist recht schnell. Dennoch sollte man darauf achten, sein Tempo und die Einheiten langsam zu steigern. Die Empfehlung: mindestens drei bis vier mal die Woche für mindestens 20 Minuten zu hullern. Je mehr Übung vorhanden ist, umso schneller darf man sich steigern und auch neue Übungen versuchen. Davon gibt es jede Menge, die beispielsweise auch in Videos erklärt werden. Und nun: Viel Spaß beim Hullern!

NWZonline.de/gesundheit
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