OLDENBURG - Das Pius-Hospital und das Klinikum Oldenburg verfügen in verschiedenen Zentren, Kliniken und Fachabteilungen – inklusive modernster Medizintechnik – in ihren Schwerpunktgebieten über großes Know-how bei der Behandlung von Krebs. Die erfreulichen Fortschritte in der Krebstherapie können die Fachleute täglich bei der Behandlung ihrer Patienten nachvollziehen. „Vieles, was noch vor 15 Jahren unmöglich erschien, gehört heute zum normalen Repertoire“, so Prof. Dr. Frank Griesinger und Prof. Dr. Claus-Henning Köhne. Für viele Patienten bedeute das bessere (Über)-Lebenschancen.
Als ein Positiv-Beispiel aus seinem Fachgebiet verweist Prof. Dr. Köhne auf die deutlich verbesserten Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten von Leukämie-Patienten. Hier sind sehr gut wirksame Medikamente mit geringen Nebenwirkungen verfügbar, die eine effektivere und besser verträglichere Chemotherapie ermöglichen, bei der erkrankte Blutzellen zerstört und durch neue ersetzt werden.
Wie groß das Potenzial neuer Behandlungsmöglichkeiten ist, erlebt Prof. Dr. Griesinger mit einem neuen Wirkstoff bei Patienten mit einem fortgeschrittenen Lungenkrebs. Der Wirkstoff ermögliche eine gezielte Genetik-gesteuerte Therapie, von der rund 15 Prozent dieser Patientengruppe profitieren können. Das Tumorwachstum habe sich bei den meisten dieser Patienten durch die Behandlung verringert oder sei sogar zum Stillstand gekommen.
