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NWZonline.de Ratgeber Gesundheit

Pflege: Den Traumberuf gefunden

28.07.2020

Oldenburg Wie wichtig qualifizierte Fachkräfte in der Pflege sind, wird in der aktuellen Corona-Pandemie besonders deutlich. Vor allem in Krankenhäusern und Altenheimen sind viele im Pflegebereich beschäftigte Mitarbeiter seit Monaten noch mehr gefordert als sonst. Die in stationären Einrichtungen besonders strengen Corona-Schutzregeln sind oft mit erhöhten körperlichen und psychischen Belastungen verbunden.

„Pflegekräfte werden in de aktuellen Situation besonders stark gefordert“, betont Werner Meyer, kommissarischer Pflegedirektor im Pius-Hospital Oldenburg. Um so erfreulicher sei, dass sich nach Jahren der Stagnation wieder vermehrt junge Menschen für eine Ausbildung im Pflegebereich interessieren.

Tatsächlich zeigt eine Anfang Juli vorgelegte Studie, dass soziale Berufe für viele Jugendliche attraktiv sind. Bei einer im Auftrag des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführten Erhebung gaben 21 Prozent der befragten 14- bis 20-Jährigen an, dass sie sich vorstellen können, in der Pflege zu arbeiten.

Möchte gern helfen

Die 19-jährige Sarone ist sich schon gut drei Monate nach dem Beginn ihrer Ausbildung zur Pflegefachfrau sicher, dass „ich meinen Traumberuf gefunden habe.“ Bei Praktika in einem Kindergarten und einem Altenheim habe sie gemerkt, dass „ich gern mit Menschen zu tun habe.“ Erste Eindrücke von der Arbeit im Pflegebereich hatte sie bei einem eigenen Krankenhausaufenthalt gewonnen. Dort sei sie so gut versorgt worden, dass ihre Berufsentscheidung danach klar war: „Ich möchte Menschen mit meiner Arbeit helfen.“

Während der am 1. April im Pius-Hospital gestarteten Ausbildung sei bislang jeder Tag anders verlaufen. Schon nach kurzer Zeit habe sie sich voll integriert gefühlt. Dank der guten Betreuung durch erfahrene Fachkräfte auf der Station habe sie bereits viel gelernt und auch schon einige Aufgaben selbstständig übernommen. Sehr wichtig ist für Sarone neben der fachgerechten Versorgung auch der persönliche Austausch mit den Patienten: „Wenn man merkt, dass es ihnen wieder besser geht, ist das einfach ein schönes Gefühl.“

Das ist genau mein Ding

Dass im Krankenhaus oft in erster Linie die Lebensrettung im Vordergrund steht, erlebt die Auszubildende Marie derzeit auf der Intensivstation. „Hier geht es vielen Patienten zunächst richtig schlecht. Wir arbeiten mit aller Kraft dafür, dass die Menschen ihre gesundheitliche Krise möglichst schnell überstehen und auf eine Normalstation wechseln können.“ Die Intensivpflege sei mit hohen Anforderungen verbunden, zugleich aber auch eine besondere Herausforderung: „Hier kann man mit einem guten Team sehr viel für die Menschen tun. das ist genau mein Ding.“

Dass er gern in der Pflege arbeitet, weiß der Auszubildende Frank schon seit langer Zeit. Nach mehr als 20 Jahren als Krankenpflegehelfer absolviert der 44-Jährige im Pius-Hospital seit acht Monaten eine auf zwei Jahre verkürzte Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger: „Für mich ist es eine tolle Erfahrung, dass man auch in meinem Alter noch viel dazulernen kann.“

NWZonline.de/gesundheit
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