Oldenburg - Mit der kühlen Jahreszeit steigt auch der Wunsch nach Wärme. Was liegt da näher, als der Besuch einer Sauna oder eines Dampfbads? Hier lässt es sich trotz eines zünftigen Herbststurms wunderbar entspannen. Und während man sich eine kleine Auszeit gönnt, profitiert nicht nur die Seele, sondern der ganze Körper.
Gesunde Wohltat
Die hohen Temperaturen in der Sauna fördern die Durchblutung und können dadurch dazu beitragen, dass Haut und Muskulatur entspannt werden – was sich positiv auf hartnäckige und durchaus schmerzhafte Verspannungen auswirken kann. Aber auch als Gesundheitsvorsorge bietet sich der regelmäßige Saunabesuch einfach an: So werden insbesondere die Abwehrkräfte aktiviert, was gerade in der kalten Jahreszeit den Erkältungsviren wenig Chancen lässt. Dies geschieht durch den Wechsel zwischen heißen und kalten Temperaturen, was auch nachhaltig das gesamte Kälteempfinden positiv beeinflussen kann. Die kurzfristige Erhöhung der Körpertemperatur um ein bis zwei Grad gleicht einem Fieber, das das Immunsystem anregt. Insgesamt profitiert der gesamte Stoffwechsel vom Saunagang: So wird durch die Schweißproduktion des Körpers die Ausscheidung von Schlackestoffen über die Haut angekurbelt. Und natürlich freut sich auch das Herz-Kreislauf-System. Aber Achtung, wer bereits wegen Bluthochdrucks in Behandlung ist, sollte vorab mit seinem Arzt klären, ob Saunagänge wirklich geeignet sind. Da der Schweiß den Säureschutzmantel aufbaut, sollte man sich direkt im Anschluss nur mit klarem Wasser duschen.
Heimsauna im Trend
„Die Nachfrage nach einer heimischen Sauna ist stark gestiegen, insbesondere auch durch die Corona-Pandemie“, so Jan Volkmann von ERK Sauna in Wardenburg. Verständlich in Zeiten wie diesen, in denen zu viel Nähe auch schaden kann. Wer also auf das Vergnügen nicht verzichten und dieses sogar noch etwas spontaner genießen möchte, der sollte sich vielleicht doch den Traum vom kleinen Homespa erfüllen. Viel Platz braucht es nicht unbedingt. So gibt es schon winzige Kabinen, die auch in einem kleinen Bad oder im Keller gut passen. Möglich sind auch Kombinationen, beispielsweise aus Finnensauna, Softsauna und Infrarotstrahler in einer Kabine. Der Unterschied der einzelnen Typen: Während die klassische Finnensauna den Körper mithilfe sehr hoher Temperaturen bis zu hundert Grad zum Schwitzen bringt, reichen bei Softsauna und Infrarotkabine weitaus niedrigere Temperaturen aus. Das ist dann auch ideal für die Menschen, die Probleme mit dem Kreislauf haben.
Hinzu kommt der Energiefaktor. So kann die kürzere Aufheizzeit einer Infrarotkabine von etwa zehn bis 30 Minuten jede Menge Strom sparen. Auch weitere Optionen können den Energieverbrauch deutlich senken, beispielsweise eine geschickte Dämmung. Hier lohnt sich eine gute Planung vom Fachmann, der auch zu solchen Punkten ausführlich beraten kann. Besonders beliebt: die Sauna im eigenen Garten, wobei es die unterschiedlichsten Varianten gibt – von der klassischen Blockhaussauna bis zur Fasssauna. Letztere beeindruckt schon allein durch die Optik. Aber auch das Innere kann sich sehen lassen und bietet für jeden Bedarf und jede Größe das Richtige für Saunafans.
