OLDENBURG - Der Palliativstützpunkt Oldenburg wurde am 7. September 2006 von Niedersachsens Sozialministerin Ross-Luttmann eingeweiht. Ziel ist eine Verbesserung der Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen in Oldenburg und im nördlichen Weser-Ems-Gebiet.

Der vom Land Niedersachsen als beispielhaftes Modellprojekt geförderte Stützpunkt Oldenburg koordiniert die Basis- und Spezialversorgung in allen Fragen der Palliativmedizin und der Hospizarbeit. Dank einer Netzwerkkarte können alle Anbieter im medizinischen und pflegerischen Bereich per „Internet-Klick“ schnell und unkompliziert von interessierten Institutionen, Patienten und Angehörigen ermittelt werden.

Unter www.palliativstuetzpunkt.de (siehe auch Interview) sind unter anderem wohnortnahe Haus- und Fachärzte, geeignete ambulante Pflegedienste und Krankenhäuser mit einem palliativmedizinischen Angebot zu finden. Um vom Palliativstützpunkt in die Netzwerkkarte aufgenommen zu werden, müssen Interessenten zahlreiche personelle und inhaltliche Mindest-Kriterien erfüllen, die mittels entsprechender Fragebögen abgerufen werden können.

Der von Chefarzt Dr. Michael Schwarz-Eywill (Evangelisches Krankenhaus Oldenburg) geleitete Palliativstützpunkt mit der Koordinatorin Christine Scheve (Palliativzentrum) stützt sich auf folgende Partner: Palliativzentrum Oldenburg am Evangelischen Krankenhaus, Hospiz St. Peter e.V. Oldenburg, Stiftung Evangelischer Hospizdienst Oldenburg, Medus-Arbeitsgemeinschaft für häusliche Krankenpflege und soziale Dienste, Onkologische Praxis Oldenburg sowie die Hausarztpraxis Dr. Uwe Seeber.

Telefonisch ist der Palliativstützpunkt Oldenburg unter 0441/236-266 erreichbar.