Oldenburg - Viele Betroffene leben lange Zeit mit einer unerkannten Herzrhythmusstörung, weil sich keine deutlichen Symptome einstellen oder die Beschwerden als tolerabel hingenommen werden. Als mögliche Anzeichen der Erkrankung nennt die Deutsche Herzstiftung neben einem unregelmäßigen Herzschlag und unangenehmem Herzklopfen unter anderem auch plötzliches Herzrasen und Herzstolpern. Darüber hinaus können sich schwerwiegende Akut-Probleme wie Schwindel und Übelkeit sowie Benommenheit bis hin zur Ohnmacht einstellen. Die körperlichen Symptome werden nicht selten von Unruhe und Angstgefühlen begleitet.

Den eigenen Puls zu tasten, ist eine einfache Methode, einer Herzrhythmusstörung selbst auf die Spur kommen zu können. Wenn der Puls immer wieder unregelmäßig ist, sollte ein EKG durchgeführt werden. Verschiedene Hilfsmittel wie Blutdruckmessgeräte bis hin zu Smartphones- oder watches mit EKG-Funktionen oder Pulsanalysen können wertvolle diagnostische Hinweisgeber sein, betont Dr. Philipp Halbfaß: „Die Bestätigung einer so erfassten Herzrhythmusstörung muss aber stets zwingend durch einen Arzt erfolgen.“

Die Universitätsklinik für Kardiologie im Klinikum Oldenburg verfügt über eine große fachliche Expertise. Sie bietet ihren Patienten alle modernen Therapieverfahren.