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NWZonline.de Ratgeber Gesundheit

Netzwerk fürs Patientenwohl

10.09.2019

Oldenburg Die Diagnose Krebs ist für viele Betroffene wie ein Absturz ins Bodenlose. Neben schwerwiegenden körperlichen Begleiterscheinungen der Erkrankung und den Belastungen während der Behandlung müssen die Patienten auch mit dem seelischen Leid zurechtkommen, das Krebs mit sich bringt. Je nach Art und Schwere kann eine Krebserkrankung im besten Fall nach einigen Monaten überwunden sein oder zu einem dauerhaften Begleiter mit vielen Aufs und Abs werden – bis hin zur akuten Lebensgefahr oder einer Prognose ohne Heilungschance.

„In einer solch schwierigen Situation brauchen die Betroffenen kompetente medizinische Hilfe, die den ganzen Menschen inklusive seines persönlichen Umfelds im Blick hat“, betont Prof. Dr. Claus-Henning Köhne, erster Vorsitzender des Regionalen Tumorzentrums Weser-Ems. Um diesen Anspruch fürs Patientenwohl so gut wie möglich erfüllen zu können, sei eine enge und reibungslose Zusammenarbeit der Krebsspezialisten aus der Region erforderlich.

Das 1983 als Verein gegründete Regionale Tumorzentrum Weser-Ems möchte mit seinen ausschließlich ehrenamtlich aktiven Mitgliedern eine wohnortnahe Versorgung der Krebspatienten nach dem neuesten Stand der Wissenschaft sicherstellen.

Aus Praxen und Kliniken

In dem Tumorzentrum haben sich auf die Behandlung von Krebserkrankungen spezialisierte Haus- und Fachärzte wie vor allem Onkologen und Chirurgen aus Praxen und Krankenhäusern aus dem Nordwesten von Niedersachsen zusammengeschlossen. Ein Schwerpunkt der Arbeit ist die regelmäßige Organisation von Fortbildungsveranstaltungen und Seminaren, zu denen neben den Mitgliedern auch andere interessierte Mediziner eingeladen sind.

Darüber hinaus engagieren sich Mitglieder des Vereins in mehreren Arbeitsgruppen dafür, dass die aktuellen Ergebnisse der Krebsforschung aus unterschiedlichen Fachgebieten zusammengetragen und kritisch diskutiert werden. Die Ergebnisse würden schriftlich zusammengefasst und den jeweils interessierten Ärzten als Handlungshilfen zur Verfügung gestellt, berichtet Vorstandsmitglied Dr. Kay C. Willborn: „Ziel ist, alle Beteiligten über die neuesten Entwicklungen in der Krebsmedizin zu informieren und somit eine optimale Behandlung der Patienten nach den anerkannten medizinischen Standards zu ermöglichen.“

Spezialisten-Netzwerk

Gestützt auf die in der Region vereinigte Fachkompetenz möchte das Tumorzentrum sicherstellen, dass jeder Tumorpatient in der Nähe seines Wohnorts eine qualifizierte Behandlung bekommt. Damit das auch in der Fläche gelingt, stehen die Krebsspezialisten des Netzwerks in Bedarfsfall auch für eine telefonische Unterstützung der vor Ort geleisteten Therapie zur Verfügung. Dabei können sie auch Kontakte zu Fachleuten nutzen, die zum Teil führend in ihrem Fachgebiet sind.“

Wichtiger Teil der Arbeit ist auch die Nachsorge. Das Tumorzentrum Weser-Ems war neben der Einrichtung einer Nachsorgeleitstelle in Oldenburg unter anderem an der Aktivierung des Niedersächsischen Krebsregisters beteiligt und kooperiert mit Selbsthilfegruppen. Unter Trägerschaft des Tumorzentrums wurde eines der bundesweit drei Pilotprojekte für Mammographie-Screening realisiert. Zudem stellt der Verein sein Wissen zur Verfügung, um gemeinsam mit anderen Akteuren eine Verbesserung der häuslichen Pflege von Tumorpatienten zu erzielen.

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