Oldenburg - Allergisches Asthma kann durch eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Substanzen ausgelöst werden, die für Nicht-Allergiker harmlos sind. Die Überempfindlichkeit der Bronchien auf äußere Reize ist genetisch bedingt, erklärt Dr. Regina Prenzel. Ob es infolge der Disposition im Laufe des Lebens tatsächlich zu einem Allergie-Problem oder einer Asthma-Erkrankung kommt, ist aber bei jedem Menschen verschieden.
In der aktuellen Frühlingszeit sind die ersten Blütenpollen in der Luft unterwegs, die bei Menschen mit allergischem Asthma sehr schnell eine schwerwiegende Attacke auslösen können, wenn es zu einem Kontakt etwa mit Baum- oder Gräserpollen gekommen ist. Neben den saisonalen Allergenen gibt es auch Trigger, die ganzjährig zu Asthma-Symptomen führen können. Dazu zählen neben Tierhaaren- oder Federn der von Hausstaubmilben abgesonderte Kot sowie Schimmelpilzsporen.
Unabhängig von der Form der Erkrankung gilt für Asthmatiker grundsätzlich, dass sich bestimmte unspezifische Umweltreize negativ auswirken können. Dazu zählen neben Tabakrauch und Luftschadstoffen auch kalt-feuchte, neblige Witterungsverhältnisse. Auch Infektionen der oberen und unteren Luftwege können ein Asthma-Problem auslösen oder verstärken. Das Gleiche gilt für psychische Belastungen und Stress.
