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NWZonline.de Ratgeber Gesundheit

OP dauert meistens zwei bis drei Stunden

26.09.2017

Oldenburg Für die Bypass-OP am schlagenden Herzen wird das Herz im Bereich der Bypassverbindung mit einem speziellen Stabilisator für kurze Zeit ruhig gestellt. Ein an der Herzspitze fixierter zweiter Stabilisator ermöglicht es, das Herz so zu verschieben, dass die geschädigten Koronargefäße optimal zugänglich sind. Der Blutfluss in den Herzkranzgefäßen wird während des gesamten Eingriffs durch Shunts – Röhrchen in der Dicke der Koronargefäße – sichergestellt.

In der Regel muss der Brustkorb mit einem großen Schnitt geöffnet werden. Eine Bypass-OP dauert je nach Art und Schwere des Vorfalls meistens zwischen zwei und drei Stunden, was mit einem Eingriff unter Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine vergleichbar ist.

„Ein erfahrener, mit der OP-Methode vertrauter Herzchirurg kann den Bypass in der Regel problemlos und ohne Komplikationen einbauen“, berichtet Prof. Dr. Jürgen Ennker. Er führt im Klinikum Oldenburg täglich Bypass-Operationen am schlagenden Herzen durch. Dabei ist stets auch eine besonders enge Zusammenarbeit mit dem betreuenden Anästhesie-Team notwendig, das sämtliche Körperfunktionen stützt und überwacht.

Das Risiko, an einem Bypass-Eingriff zu sterben, sei auch dank der Verringerung des Komplikationsrisikos auf unter ein Prozent gesenkt worden, erklärt Prof. Dr. Ennker. Besonders empfehlenswert sei die Bypass-OP am schlagenden Herzen bei älteren Patienten mit einer stark ausgeprägten Arteriosklerose.

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