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NWZonline.de Ratgeber Gesundheit Advertorial

Malteser wollen Scheu vor der richtigen Notrufnummer abbauen

08.06.2019

Jeder Bürger sollte alle zwei Jahren einen Erste-Hilfe-Kurs machen, findet Martin Bockhorst, Bereichsleiter der Sozialen Dienste bei den Maltesern. Bisher gibt es zu wenig Menschen, die helfen. Aber die Malteser haben noch mit weiteren Problemen zu kämpfen.

Egal, ob er im Garten, beim Putzen oder beim Umzug - jeder braucht einmal Hilfe. Besonders wichtig ist der zuverlässige und schnelle Einsatz bei einem Notfall, sagt Martin Bockhorst, Bereichsleiter der Sozialen Dienste bei den Maltesern im Offzialatsbezirk Oldenburg. Grundsätzlich gilt: beim einem echten Notfall ist die Telefonnummer 112 die wichtigste. Es gibt noch viele Menschen, die wirklich eine medizinische Not haben und sich nicht trauen, die 112 anzurufen. Und es gibt auch Personen, die die 112 als Notfall rufen, obwohl vielleicht ein Pflaster auch geholfen hätte. Gleichzeitig ist aber auch vielen Bürgerinnen und Bürgern nicht bekannt, dass es auch den Hausnotruf-Dienst gibt, den die Malteser anbieten.

Deshalb haben sie im Oldenburger Land die Aktion „Keine Angst vor dem richtigen Notruf“ ins Leben gerufen. Zudem gab es Rundschreiben per Post. In den vergangenen Tagen wurden an 245.000 Haushalte Informationsbriefe versandt. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, haben die Malteser außerdem die Kinobetreiber aus Damme, Lohne, Vechta, Wildeshausen, Wilhelmshaven UCI, Oldenburg (Casablanca), Nordenham, Delmenhorst (MAXX) mit ins Boot geholt. Dort werden sie vor jeder Vorstellung im größten Saal seit Mai mit einem Spot „Schneller geht’s nicht: der Knopf, der Leben rettet“ und weisen so auf die Aktion hin. Zudem verteilen die Malteser Nofallkärtchen, die in jedes Portemonnaie passen: Auf diesen Kärtchen wird einfach und genau erklärt, wie sich Helfer im Notfall idealerweise verhalten und wie sie dann besonnen Patienten besser helfen können.

Grundsätzlich landet der Notruf 112 in einer professionellen Leitstelle. Die Mitarbeiter alarmieren die zuständige Rettungswache. Die Einsatzkräfte werden dann innerhalb einer bestimmten Hilfsfrist vor Ort sein. Die 110 ist für einen medizinischen Notfall nicht die richtige Nummer. Mit der Aktionen möchten die Malteser aber nicht nur die Scheu nehmen, die richtige Notrufnummer zu wählen. Sie wollen auch darauf verweisen, dass es für bedürftige Menschen den Hausnotruf gibt. „Wir haben jetzt schon viele Rückmeldungen von Personen bekommen, die davon gar nichts wussten“, so Bockhorst. Im gesamten Offizialatsbezirk Oldenburg gäbe es etwa 3.400 Menschen, die den Hausnotrufdienst bei den Maltesern bereits nutzen. „Viel zu wenig“, findet et, „es gibt noch zu oft Vorbehalte, die wir in den Beratungsgesprächen meistens sehr schnell ausräumen können“. Gar nicht zufrieden ist er mit den Teilnehmerzahlen bei den Erste-Hilfe-Kursen. „Viele machen den Kurs einmal für den Führerschein und dann nie wieder - aber das ist wichtig“, sagt er. Mit der Aktion „keine Angst vor dem richtigen Notruf“ wollen die Malteser auch auf Ihre regelmäßig stattfindenden Erste-Hilfe-Kurse hinweisen. Seit 2016 ist dieser auf einen Tag komprimiert.

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