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NWZonline.de Ratgeber Gesundheit

Pflegekette optimieren

02.01.2018
Melanie Philip (Bild) leitet bei der VITA-Akademie mit Hauptsitz in Wittmund das Projekt Telepflege – Nachhaltige Lösungen zur Verbesserung der pflegerischen und medizinischen Versorgung im ländlichen Raum Weser-Ems.
Frage: Welche Chancen bietet die Telepflege?
Philip: Dass man in Zeiten eines zunehmenden Fachkräftemangels den ländlichen Raum auch künftig ausreichend versorgen kann. Die Telepflege kann das auch dann sicherstellen, wenn keine Fachkraft vor Ort ist. Das Ganze funktioniert so, dass die beim Patienten anwesende Pflegeassistentin bei Bedarf von einer Fachkraft angeleitet und unterstützt wird, die mittels Internet mit Bild und Ton direkt mit ihr verbunden ist. So wird die Pflegekette optimiert.
Frage: Kann so vor allem die ambulante Pflege gesichert werden?
Philip: Ja. das ist vor allem im ländlichen Raum eine wichtige Option, weil wir dort vor dem Problem stehen, dass immer weniger Fachkräfte zur Verfügung stehen und andererseits der Bedarf an häuslichen Pflegeleistungen steigt.
Frage: Wie ist es mit dem menschlichen Faktor?
Philip: Mit der Telepflege wird auch der menschliche Kontakt weiterhin sichergestellt. Da neben der Pflegefachkraft wenn nötig auch ein Arzt zeitnah eingebunden sein kann, bedeutet die Telepflege sogar eine Leistungsverbesserung für den Patienten.
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