Berlin/Köln - Es ist sinnvoll, es erstmal mit einer professionellen Zahnreinigung zu versuchen. Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative Pro Dente, empfiehlt die ein bis zwei Mal im Jahr. Dabei werden Verschmutzungen und Beläge entfernt, wodurch die Zähne bereits heller werden. Sie kostet zwischen 50 und 150 Euro und wird von vielen Krankenkassen bezuschusst.
Bei Bedarf kann sich ein Bleaching anschließen. „Wunder vollbringen kann das aber auch nicht“, sagt er. Für diese Privatleistung kann der Zahnarzt oder die Zahnärztin zwischen 200 und 800 Euro berechnen. „Nicht immer kann man erreichen, was sich der Patient wünscht“, sagt Christoph Benz. Der Zahnarzt darf Bleaching-Produkte mit einer Wasserstoffperoxid-Konzentration zwischen 0,1 und sechs Prozent verwenden. In einigen Fällen – bei einem toten Zahn etwa – darf sie noch höher liegen.
Laut Christoph Benz besteht keine Gefahr für die gesunde Zahnstruktur. „Es werden weder Mineralien entzogen, was manchmal behauptet wird, noch etwas hinzugefügt. Es werden nur die Farbmoleküle verändert.“ Deswegen könne man die Behandlung im Prinzip beliebig oft machen. Allerdings halte der Effekt jahrelang an – wenn man die Zähne auch gut pflegt.
Einzige Nebenwirkung: Die Zähne sind danach für einige Tage empfindlicher, weil der Zahnschmelz angegriffen wird. Je ein Drittel der Patienten habe keine, leichte oder starke Schmerzen, sagt Benz.
