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NWZonline.de Ratgeber Gesundheit

Nordwest-Krankenhaus informiert über Erkrankungen von Darm und Herz

24.10.2019

Sande Mit zwei Patientenveranstaltungen Anfang November will das Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch aufklären und zu mehr Achtsamkeit für den eigenen Körper aufrufen. Es geht dabei zum einen um das Herz und den plötzlichen Herztod und zum anderen um ein Tabuthema: um Hämorrhoiden beziehungsweise um Blut im Stuhl, der ein Hinweis auf eine Darmkrebserkrankung sein kann.

Zwei Themen – zwei Patientenvorträge

Magen-Darm-Tag: „Blut im Stuhl – sind es nur Hämor­r­hoiden?“ lautet das Thema am Samstag, 2. November, von 9.30 bis 13 Uhr im Vortragssaal des NWK Sanderbusch. Referenten sind Dr. Frank Neumann und Dr. Hans-Peter Buthut.

Herzwoche: „Bedrohliche Herzrhythmusstörungen – wie schütze ich mich vor dem plötzlichen Herztod“; Vorträge der Dt. Herzstiftung zur Herzwoche 2019; am Montag, 4. November, von 19 bis 21 Uhr im Bürgerhaus Schortens.

Die Veranstaltungen finden aus Anlass des bundesweiten Magen-Darm-Tags am Samstag, 2. November, im Vortragssaal des Nordwest-Krankenhauses Sanderbusch sowie im Rahmen der Aufklärungskampagne zur bundesweiten Herzwoche statt. Das NWK ist dafür am Montag, 4. November, mit seinen Herzspezialisten im Schortenser Bürgerhaus zu Gast.

Das Thema Hämorrhoiden ist eigentlich jedem peinlich. „Dabei sind Hämorrhoiden der Normalzustand, denn jeder hat sie“, sagt Dr. Hans-Peter Buthut. Hämorrhoiden sind ein ringfömiges Gefäßpolster im Enddarm, quasi ein Dichtungsring, der gemeinsam mit dem Schließmuskel des Darm nach außen abdichtet. Durch viele Faktoren, angefangen von der Ernährung über das Alter bis hin zu Verhalten und Hygiene auf der Toilette kann sich dieses Gefäßgeflecht vergrößern. Es brennt und juckt und schmerzt. Und hin und wieder blutet es. Das ist alles sehr unangenehm, aber es ist natürlich nicht lebensbedrohlich und relativ unkompliziert zu behandeln.

Doch was ist, wenn das Blut im Stuhl oder am Toilettenpapier nicht von Hämorrhoiden kommt, sondern aus dem Verdauungstrakt – und ein Hinweis auf Darmkrebs ist? „Blut im Stuhl gehört abgeklärt“, sagt der Gastroenterologe Dr. Frank Neumann. Gemeinsam mit seinem Kollegen Buthut, Viszeral- und Thoraxchirurg und Proktologe, will er mit der Infoveranstaltung Enddarmerkrankungen aus der Tabuzone herausholen und hofft, dass sich Betroffene frühzeitig professionelle Hilfe suchen.

Das gilt auch für Herzrhythmusstörungen, die unerkannt und unbehandelt zum plötzlichen Herztod führen können. 60 000 Menschen sterben jährlich in Deutschland den Sekundentod. Bluthochdruck, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und natürlich auch Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel erhöhen das Risiko enorm.

Im Bürgerhaus Schortens informieren Kardiologen des NWK am 4. November ab 19 Uhr über Ursachen des plötzlichen Herztods und über Maßnahmen, um gefährliche Herz-Kreislauferkrankungen vorzubeugen. Für Fragen an die Mediziner ist ausreichend zeit vorgesehen.

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Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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