Sandkrug - Die Sandkruger Malteser bitten die Menschen um eine Blutspende an diesem Montag, 20. April. Von 15.30 bis 20 Uhr wartet der Blutspendedienst des DRK in der Waldschule an der Schultredde 17 in Sandkrug auf Freiwillige.

Blutspenden werden trotz der Corona-Epidemie (Covid-19) weiter täglich benötigt, betonen die Malteser. Auch wenn Operationen in den Kliniken aktuell reduziert werden, kommen Blutpräparate – insbesondere in der Krebstherapie und bei der Notfallversorgung – zum Einsatz. Einzelbestandteile wie Blutplättchen, auf die Patienten zum Beispiel während einer Chemotherapie angewiesen sein können, sind außerdem nur wenige Tage haltbar. Aus diesem Grund ist die laufende Blutspende für die Versorgung der Bevölkerung so wichtig.

„Da häufig die Frage gestellt wird, welche Vorsichtsmaßnahmen bei der Blutspende getroffen werden, möchten wir den Spendern die aktuellen Vorkehrungen zur Sicherheit erläutern“, so Norbert Tenkhoff, Apotheker und Ortsbeauftragter der Sandkruger Malteser. „Vor dem Betreten der Waldschule weisen wir über Aufsteller darauf hin, dass Spender, die sich nicht gesund und fit fühlen, das Spendelokal erst gar nicht betreten.“

Die Spender sollen im „Einbahnstraßensystem“ die Schule durchqueren. Der Eingang ist an der Seite gegenüber der Veranstaltungshalle. Es stehen dort Desinfektionsstationen für die Hände bereit. Schon beim Betreten der Schule wird die Temperatur jedes Blutspenders gemessen. Gleichzeitig werde auf einen sicheren Abstand zwischen den Spendern geachtet. Auch die Spenderliegen werden mit dem erforderlichen Sicherheitsabstand aufgebaut. Warteschlangen sollen durch zusätzliches Personal vermieden werden.

Eine Änderung gibt es anschließend bei der Versorgung: Statt eines Buffets werden Lunchpakete, also Imbisse zum Mitnehmen, herausgegeben.