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NWZonline.de Ratgeber Gesundheit

Sanfte Massagen können helfen

07.08.2018
Sabine Birkenfeld (Bild) ist Physiotherapeutin in der Palliativstation des Knappschaftskrankenhauses in Recklinghausen.
Frage: Was bedeutet die aktuelle Hitzewelle für Palliativ-Patienten?
Birkenfeld: Wir beobachten, dass Palliativ-Patienten in der Regel mehr unter lang anhaltenden, sehr hohen Temperaturen leiden als andere Menschen. Das Gleiche gilt für heftige Wetterwechsel, bei denen sich die Temperaturen von einen Tag auf den anderen stark verändern. Ein wesentlicher Grund ist, dass der Organismus von Palliativ-Patienten ohnehin geschwächt ist und oft noch zusätzlich durch die Einnahme von Medikamenten oder eine Chemotherapie beansprucht wird.
Frage: Kann gezielte Physiotherapie helfen?
Birkenfeld: Ja, man kann den Patienten damit zumindest etwas Erleichterung verschaffen. Zum Beispiel können kühle Tücher in verschiedene Übungen eingebunden und vermehrt Entspannungsübungen in die Behandlung eingebaut werden. Wohltuend können gerade bei sehr heißen Temperaturen auch Fango-Anwendungen und sanfte Massagen sein. Oft hilft das auch beim Abbau von Ängsten. Zudem bekommt man damit oft einen leichteren Zugang zu den Patienten. Bei Palliativ-Patienten ist es ohnehin entscheidend, dass die Physiotherapie das anbietet, was gewünscht wird.
Frage: Wie gehen Palliativ-Patienten selbst mit Hitzeproblemen um?
Birkenfeld: Sie verhalten sich oftmals eher tapferer als andere Patienten. Auch wenn es im Freien und auf der Station sehr heiß ist, äußern sie sich in vielen Fällen eher positiv und versuchen, der für sie schwierigen Situation noch etwas Positives abzugewinnen.
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