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NWZonline.de Ratgeber Gesundheit

Schonende OP möglich

12.09.2017
NWZonline.de NWZonline 2017-09-12T09:49:46Z 280 158

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Schonende OP möglich

Dr. Christoph-Maria Ratusinski (Bild) ist Direktor der Klinik für Thorax-, Gefäß- und Endovaskuläre Chirurgie im Pius-Hospital Oldenburg.

Frage: Wie funktioniert der bei einem Aneurysma im Bauchraum nötige Eingriff?

Ratusinski: Die therapeutische Rekonstruktion eines Bauchraumaneurysmas erfolgt heute primär endovaskulär. Das heißt, dass über eine Punktion oder zwei kleine Schnitte in Höhe der Leisten ein Zugang geschaffen wird, über den man eine Aorten-Stentgraft-Prothese einführt. So kann das Aneurysma minimal-invasiv – also ohne großen Bauchschnitt und damit sehr patientenschonend – sicher ausgeschaltet werden.

Frage: Was ist mit dem Risiko?

Ratusinski: Aktuelle Studien zeigen, dass das OP-Risiko bei dem minimal-invasiven Eingriff um bis zu 30 Prozent niedriger ist als bei einer offenen Aortenrekonstruktion mittels eines großen Bauchschnitts. Nach dem Ersteingriff muss der Patient in der Regel fünf bis sieben Tage im Krankenhaus bleiben. Bei der anschließenden Nachsorge sind vor allem Kontrolluntersuchungen in regelmäßigen Abständen nötig.

Frage: Ist mit der OP alles wieder in Ordnung?

ratusinski: Nach einer erfolgreichen OP ist das vorliegende Problem auf Dauer gelöst. Dessen ungeachtet gibt es auch Fälle, bei denen sich das unnatürliche Aortenwachstum fortsetzt und der eingesetzte Stentgraft zu klein wird. Als dessen Folge kann es dann zu Undichtigkeiten kommen. Ausgelöst durch die Grunderkrankung kann sich zudem etwa in den Beckenarterie oder der Brustaorta an anderer Stelle ein Aneurysma bilden. Auch deshalb sind die Kontrollen nach dem Eingriff so wichtig.

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