Berlin - Zecken können Frühsommermeningoenzephalitis (FSME) übertragen. Bricht die Erkrankung aus, verläuft sie meistens mild mit grippeähnlichen Beschwerden wie Fieber oder Kopf- und Gliederschmerzen. In jedem vierten Fall entwickelt sich nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) jedoch ein schwerer Verlauf. Bei bis zu zwei Dritteln davon entstehen Langzeitfolgen wie Konzentrationsprobleme, Gedächtnis- oder Gleichgewichtsstörungen. Bei Verdacht können Laboruntersuchungen die Diagnose sichern. Weitere Informationen enthält das Faltblatt „Durch Zecken übertragene Infektionskrankheiten" des Infozentrums für Prävention und Früherkennung (IPF). Es kann unter www.vorsorge-online.de kostenlos heruntergeladen oder bestellt werden, ebenso unter IPF-Versandservice, Postfach 12 44, 63552 Gelnhausen.