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NWZonline.de Ratgeber Gesundheit

Trotz Sucht Beruf ausüben

27.01.2016

Emden Es gibt zwar erfolgreich arbeitende Anlaufstellen für Süchtige in Niedersachsen, die trotz ihrer Erkrankung einem Beruf nachgehen, das Hilfsangebot sei aber durchaus verbesserungswürdig. Zu diesem Schluss kommt Prof. Dr. Knut Tielking von der Hochschule Emden/Leer in einer Expertise, die er für die Niedersächsische Landesstelle für Suchtfragen (NLS) zum Thema „Sucht und Teilhabe“ erstellt hat.

Deren Bedeutung belegen Zahlen des Gesundheitsministerium: So muss von rund 154 000 Alkoholkranken, ungefähr 140 000 Medikamentenabhängigen und bis zu 26 000 Hartdrogenabhängigen allein in Niedersachsen ausgegangen werden. „Die Dunkelziffer ist dabei natürlich groß“, so Tielking. In jüngerer Zeit nähmen die Fälle von Glücksspielsucht zu.

Tielkings Recherchen zufolge ist die Arbeitslosenquote von Menschen in Suchtrehabilitation in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen – insbesondere bei Menschen, die seit mehr als einem Jahr arbeitslos sind. Hier seien vor allem die Jobcenter und Arbeitsagenturen gefragt, intensiver als bisher mit den Suchthilfeeinrichtungen zu kooperieren, begleitende Angebote direkt am Arbeitsplatz zu schaffen und arbeitslosen Menschen mit Suchtproblemen damit eine langfristige Perspektive zu geben.


Expertise im Internet unter   http://nls-online.de 

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