Berlin - Selbst wenn die Hersteller ihre Produkte als sichere Alternative zur klassischen Kippe vermarkten und der süße Duft der Liquids nach Erdbeere oder Piña Colada harmlos wirkt. „E-Zigaretten stoßen zwar nicht alle gesundheitsschädlichen Stoffe aus, die im Tabakrauch enthalten sind“, erklärt Prof. Hans-Jürgen Nentwich. Er ist Mitglied des Expertengremiums des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Das heißt aber nicht, dass E-Zigaretten unbedenklich sind. Im Dampf befindet sich eine Vielzahl von Schadstoffen, zum Beispiel Formaldehyd und Acetaldehyd, die als krebserzeugend eingestuft sind. Kinderarzt Nentwich rät Eltern, auf Nummer sicher zu gehen: „Der beste Weg, Kinder zu schützen, besteht darin, niemals im Haus, im Auto oder an Orten, an denen sich Kinder aufhalten, zu rauchen oder zu dampfen.“ Denn bei Kindern befindet sich die Lunge noch im Wachstum und ist damit anfälliger.
Wie gefährlich ist Passiv-Dampfen für Kinder?
Auch E-Zigaretten enthalten viele Schadstoffe.
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