Berlin - Der Pinguin-Gang bringt uns bei Glätte sicherer ans Ziel. Dazu rät die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). Beim normalen Gang liegt der Körperschwerpunkt mittig, das Gewicht verteilt sich auf beide Beine. Beim Pinguin-Gang wird der Körperschwerpunkt auf das Bein verlagert, das wir vorne aufsetzen. Die Körperhaltung neigt sich dadurch leicht nach vorne. Das vordere Bein und der Oberkörper bilden eine Linie. Bei kleinen, langsamen Schritten setzen die Fußsohlen komplett auf. Wer sich vorstellt, sich wie einer der Antarktis-Bewohner fortzubewegen, hat schnell den Dreh raus. Laut DGOU gewinnen wir dadurch an Stabilität. Sollte man doch ins Schlittern geraten, fällt man schlauer: Beim Pinguin-Gang kippt man nach vorne und kann sich so abrollen. Stürze auf den Hinterkopf lassen sich so laut DGOU weitestgehend vermeiden.