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NWZonline.de Ratgeber Gesundheit

Wechselwirkung berücksichtigen

20.01.2015
Prof. Dr. Martin Wehling (Bild) ist geschäftsführender Direktor des Instituts für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.

Frage: Welche Organe werden durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten besonders belastet?

Wehling: Kritische Organe für die Arzneimitteltherapie sind das Gehirn und die Ausscheidungsorgane wie vor allem die Nieren. Diese Organe sind bei älteren Patienten besonders gefährdet, weil die Organfunktionen mit zunehmendem Alter abnehmen.

Frage: Ist bei älteren eine andere Medikation als bei jüngeren Patienten nötig?

Wehling: Bei älteren Patienten muss man sehr genau darauf achten, welche Medikamente eingesetzt werden. Dabei kommt es nicht nur auf die Nebenwirkungen an. Da viele ältere Menschen wegen sehr unterschiedlicher Erkrankungen behandelt werden müssen, muss man bei der Medikation auch mögliche Wechselwirkungen berücksichtigen.

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Frage: Was bedeutet das konkret?

Wehling: Man muss besonders die sogenannten psychoaktiven Substanzen im Blick haben, zu denen nicht nur Antidepressiva und andere Psychopharmaka, sondern zum Beispiel auch Parkinsonmittel oder Anti-Epileptika gehören. Hier müssen ältere Menschen vor allem bei einer regelmäßigen Einnahme auch mit einer erhöhten Sturzgefahr rechnen, was zu schweren Verletzungen mit einer lange andauernden Immobilität führen kann. Vorsichtig sollte man auch mit Schmerzmitteln umgehen, da deren Wirkstoffe den Magen-/Darmtrakt und auch das Gehirn angreifen und schädigen können.

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