Oldenburg - Etwa 270 000 Mal pro Jahr lautet für Bundesbürger die Diagnose: Schlaganfall. Dann heißt es, zügig zu reagieren. Denn Zeit ist Hirn. Je eher ein Schlaganfallpatient behandelt werden kann, desto günstiger ist die Prognose.
All das und vieles mehr wird Thema des von der NWZ und der Oldenburger Bezirksstelle der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen präsentierten Gesundheitsforums sein. „Schlaganfall – Diagnostik und Therapie“ ist der Titel der Veranstaltung. Sie findet am Dienstag, 1. Dezember, um 19 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, von 19 bis etwa 21 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einlass ins PFL ist am Abend der Veranstaltung ab 18.30 Uhr.
Zwei namhafte Experten werden die Zuhörer mit Kurzvorträgen in die Thematik einführen, anschließend wird es viel Zeit für eigene Fragen an die Medizin-Professoren geben. Als Referenten und Ansprechpartner stehen am Abend der Bremer Neurologe Prof. Dr. Andreas Kastrup und der Hamburger Neurologe Prof. Dr. Joachim Röther zur Verfügung.
Mehr als 80 Prozent der Schlaganfall-Patienten sind über 60 Jahre alt. Doch auch jüngere Patienten können schon betroffen sein. Laut Schätzungen treten etwa fünf bis zehn Prozent der Schlaganfälle – eine Mangelversorgung des Hirns mit Blut – bei unter 50-Jährigen auf.
Aber auch Kinder und Neugeborene können bereits einen Schlaganfall erleiden.
