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NWZonline.de Ratgeber Gesundheit

Prophylaxe: Kinder vor Karies schützen

30.08.2022

Wildeshausen Regelmäßig die Zähne putzen und erfrischendes Wasser statt Softdrinks trinken: Was zu einer guten Zahnpflege und Mundhygiene gehört, können schon Kita-Kinder und Grundschüler lernen. Wie wichtig frühzeitige Informationen und Präventionsmaßnahmen für die Zahngesundheit sind, zeigen aktuelle Studien verschiedener Fachgesellschaften. Demnach leben bundesweit zehn bis 15 Prozent der unter Dreijährigen mit einer frühkindlichen Karieserkrankung. Der Leidensdruck ist für viele Kinder enorm. Neben Schmerzen sowie Problemen beim Zubeißen und Kauen können Karies-befallene Zähne auch für Mundgeruch und sichtbare Veränderungen sorgen, die als optischer Mangel empfunden werden.

Wenn schon die zumeist ab dem sechsten Lebensjahr von selbst ausfallenden Zähne kariös sind, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass auch die nachwachsenden, im besten Fall für immer bleibenden Zähne von Karies befallen werden. Die dafür verantwortlichen Bakterien befinden sich in der Mundhöhle, erklärt Alexandra Demand, Zahnärztin im Kinder- und Jugendzahnärztlichen Dienst des Landkreises Oldenburg: „Karies kann die bleibenden Zähne bereits schädigen, bevor sie im Mundraum sichtbar werden.“

Die ohne geeignete Schutz- und Gegenmaßnahmen chronisch fortschreitende Zahnerkrankung kann zahlreiche weitere gesundheitliche Probleme auslösen oder begünstigen, weil Karies-Bakterien im schlechtesten Fall auch Organe schädigen können. Das Team des Kinder- und Jugendzahnärztlichen Dienstes will mit seiner Arbeit dazu beitragen, dass es erst gar nicht so weit kommt.

Kindgerecht erklären

Kinder- und Jugendzahnärztin Alexandra Demand ist fast täglich in Kindergärten und Grundschulen unterwegs, um die Zahngesundheit der Kinder zu überprüfen und ihnen in kindgerechter Sprache zu vermitteln, wie eine gute Zahnpflege funktioniert. Was dabei sinnvoll und erforderlich ist, kann bei jedem Kind anders sein.

„Manche freuen sich auf das Gespräch und wissen schon ganz viel darüber, wie sie ihre Zähne vor Karies schützen können.“ Auch zunächst eher ängstliche Kinder nehmen dank des Einfühlungsvermögens des Teams ohne Zwang an den Untersuchungen teil und sind im Anschluss oftmals stolz, berichtet Alexandra Demand: „Unser Ziel ist, dass die Kinder frühzeitig verinnerlichen, dass ihnen die Zahnpflege wichtig ist und ein normaler Bestandteil des Alltags sein sollte.“

Infos über Zahnkiller

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In den Kindergärten und Grundschulen des Landkreises Oldenburg werden ein Mal im Jahr zahnärztliche Prophylaxe-Untersuchungen durchgeführt. Dazukommen regelmäßige, stets angekündigte Besuche speziell geschulter Prophylaxefachkräfte, die unter anderem mithilfe von Handpuppen demonstrieren, wie zum Beispiel eine Zahnbürste richtig eingesetzt wird sowie welche Getränke und Speisen gefährliche Zahnkiller enthalten. Zudem werden altersgerechte Unterrichtseinheiten in den Jahrgangsstufen durchgeführt. Im Anschluss werden die Kinder untersucht.

Hierfür wird bei den Kindergartenkindern vorab eine Einverständniserklärung der Eltern von den vor Ort zuständigen Erziehern eingeholt, da ein Kinder- oder Kita-Besuch inklusive der zahnärztlichen Untersuchung freiwillig ist. In der Grundschule ist dies anders. Die Teilnahme der Kinder ist nach dem Niedersächsischen Schulgesetz seit Jahresbeginn wieder verpflichtend.

NWZonline.de/gesundheit
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