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NWZonline.de Ratgeber Gesundheit

Zahnzusatzversicherung: Mit Zusatzpolice keine Kosten fürchten

25.05.2020

Berlin 249 Tarife, die allen gesetzlich Versicherten offenstehen, hat „Finanztest“ unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Mehr als zwei Drittel der Tarife im Test sind sehr gut oder gut. Zwölf teilen sich den Spitzenplatz mit der Bestnote sehr gut (0,5).

Ein 43-jähriger Modellkunde zahlt für diese Tarife im ersten Vertragsjahr 34 bis 46 Euro im Monat. Die Beiträge steigen mit zunehmendem Alter der Kunden auf maximal 61 bis 88 Euro. Wer auch mit 75 oder 80 Prozent Erstattung gut leben kann, findet im Test auch gute Tarife, die beim Abschluss mit 43 Jahren nur 16 Euro im Monat kosten.

Bei den meisten Tarifen springt der Beitrag mit dem Erreichen eines bestimmten Lebensalters auf die nächsthöhere Stufe – auch wenn der Kunde den Vertrag gerade erst abgeschlossen hat. In den anderen Tarifen hängt der Beitrag hingegen vom Alter des Kunden beim Vertragsschluss ab. In der Regel zahlen jüngere Neukunden weniger und ältere mehr.

In beiden Tarifarten können die Versicherer die Beiträge anheben, wenn sie dauerhaft mehr für Leistungen ausgeben, als sie ursprünglich kalkuliert hatten. Das kann durch teurere Materialien und Behandlungsverfahren passieren, aber auch, wenn immer mehr Kunden sich für besonders teure Zahnersatzlösungen entscheiden.

Um die Beiträge vergleichbar zu machen, die jemand im Lauf seines „Versicherungslebens“ zahlen muss, gibt Finanztest nicht nur die Werte für 43-Jährige an, sondern bei den Tarifen mit altersbedingter Beitragsanpassung zusätzlich den höchsten Wert und den Durchschnittsbeitrag von 43 bis 73 Jahren.

Wer im Ernstfall keine Kostenbremse spüren möchte, sollte sich schon mit Mitte 30 versichern, solange das Gebiss noch einwandfrei ist, raten die Tester. Denn Versicherte erhalten die volle Leistung ihrer Zusatzpolice erst nach drei bis sieben Jahren. Vorher gelten jährliche Obergrenzen. Immerhin verzichten die Versicherer in etwa jedem zweiten Tarif auf die allgemeine Wartezeit von acht Monaten, die es neben den Kostengrenzen gibt. Für bereits angefangene Behandlungen bezahlen die Versicherungen in der Regel nicht.

Neukunden müssen im Versicherungsantrag Fragen zum Gebisszustand beantworten. Füllt jemand im Antrag etwas falsch aus, verletzt er seine Anzeigepflicht, selbst wenn es unabsichtlich geschieht. Meist fordern die Versicherer die Patientenunterlagen vom Zahnarzt an, sobald Versicherte die ersten Rechnungen einreichen. Entdecken sie dann einen Fehler, können Kunden im ungünstigsten Fall ihren Schutz verlieren.

Rund 16 Millionen gesetzlich Versicherte in Deutschland haben eine Zahnzusatzversicherung. In älteren Verträgen ist der Leistungsumfang meist bescheidener als bei einem heutigen Hochleistungstarif. Auf der anderen Seite gibt es Kunden, die einen günstigeren Schutz suchen. In beiden Fällen empfiehlt Finanztest, die Angebote des eigenen Versicherers zu prüfen. Die Unternehmen bieten eine Vielzahl an Tarifvarianten und Kombinationsmöglichkeiten an. Beim Wechsel des Tarifs innerhalb derselben Versicherungsgesellschaft entfallen die Wartezeiten und die Begrenzungen der ersten Versicherungsjahre – zumindest für die Leistungen, die im bisherigen Vertrag enthalten sind. Außerdem können Versicherer die Kunden nicht wegen zu schlechter Zähne ablehnen.

Spitzenreiter

  Bei teurem Zahnersatz wie Implantaten kommt es darauf an, eine leistungsstarke Zusatzpolice mit umfangreichen Leistungen zu haben. Die besten besonders günstigen Tarife sind Continentale CEZK-U und Debeka EZ50. 43-jährige Neukunden zahlen dafür 16 Euro im Monat, es gibt keine altersbedingte Steigerung.

  Für die Regelversorgung gesetzlich Krankenversicherter genügt ein einfacherer Tarif. Er deckt den Eigenanteil an der Standardlösung für Kassenpatienten ab. Bereits für 3 Euro im Monat bekommen 43-Jährige den Tarif KombiMed KDT50 der DKV, dessen Beitrag auf höchstens 8 Euro im Monat ansteigt.

NWZonline.de/gesundheit
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