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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Goldenstedt

PFADFINDER: Brückenbau mit Hand und Fuß

31.07.2008

GOLDENSTEDT Pfadfinder bauen Brücken – für das „Workcamp“ der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg in Goldenstedt gilt das sogar im doppelten Sinne. Wortwörtlich, weil beim Naturschutz- und Informationszentrum Goldenstedt, dem „Haus im Moor“, eine ganz reale Brücke über einen Teich entsteht. Und im übertragenen Sinne, weil die deutschen Pfadfinder gemeinsam mit 15 „Scouts“ aus Bolivien an dem Projekt arbeiten.

Seit dem 8. Juli sind die Pfadfinder und Betreuer im Alter von 19 bis 32 Jahren aus Santa Cruz im bolivianischen Flachland zu Gast in Goldenstedt. In dieser Zeit haben die Gäste gemeinsam mit ihren rund 25 deutschen Gastgebern eine Menge geschafft.

Ihre Aufgabe: Eine behindertengerechte Brücke über einen Teich beim Haus im Moor zu bauen. Über diese Brücke soll der naturpädagogische Lehrpfad erweitert werden. Von der Planung mit einer Architektin bis zum Bau der Brücke aus Holz haben die Jugendlichen und ihre Betreuer jeden Schritt des Baus mitgemacht.

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Dabei wurden Hände und Füße nicht nur für die handwerkliche Arbeit gebraucht – auch zur Überwindung der Sprachbarriere wurden sie ausgiebig genutzt.

Holz sägen, Pfähle anschrauben – eine schweißtreibende Arbeit. Da wurde eine kleine Pause gerne genutzt, um den Teich an einer Brücke zu überqueren, die bereits fertig war. Sie besteht aus zwei unterschiedlich hoch gespannten Seilen und wer sich daran entlang hangelt, hat die Chance auf ein erfrischendes Bad im Moorwasser. Überhaupt darf bei aller Arbeit der Spaß nicht zu kurz kommen. Die jungen Leute kochen gemeinsam, singen am Lagerfeuer oder unternehmen Ausflüge.

Immerhin sollen bei dem Projekt „auch Brücken zwischen Menschen gebaut werden“, wie Jose-Miguel Cabrera (23) sagt. Zusammenarbeit und kultureller Austausch sind ihm wichtig. Und das, da ist er überzeugt, „funktioniert hier mindestens so gut wie der echte Brückenbau.“ Das findet auch Marius Meyer von der AG Partnerschaft mit Bolivien: „Ein Naturschutzcamp, also die Bewahrung der Schöpfung, entspricht der Idee unseres Pfadfindertums“, sagt er. „Und eine Brücke zu bauen, ist natürlich ein schönes Symbol.“

Am Mittwoch wurde dieses Symbol eingeweiht und die gemeinsame Arbeit mit einer Abschlussparty gefeiert. An diesem Donnerstag wird das „Workcamp“ noch einmal besprochen. Am Freitag müssen die „Scouts“ Abschied von Deutschland nehmen. auch bei Gastfamilien untergebracht.

Mehr Bilder unter

www.NWZonline.de/

fotogalerie-muensterland

www.dpsgmuenster.de/

rover-workcamp.de

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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04403 9988 2630
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