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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Goldenstedt

Trotz Unwetters alles „afdreiht“

30.07.2018

Goldenstedt Nach drei anstrengenden, aber erfolgreichen Tagen endete das siebte „Afdreiht un buten“ am Hartensbergsee in Goldenstedt am Sonntag mit dem Frühstück und der Abreise. Die rund 120 Helfer vom „Stemweder Open­air“, dem ehemaligen „Staatsforstener Openair“ und „Visbek Rockt“ zogen gemeinsam mit den Hauptorganisatoren des Jugend- und Kulturvereins Oldenburger Münsterland eine mehr als positive Bilanz. Bereits am kostenfreien Freitag reisten 700 feierlustige Punkrock-, Hardcore-, Ska- und auch Deutschrapfans an, um sich im Wechsel von zwei Bühnen beschallen zu lassen. Freitag und Samstag zusammengerechnet, konnten die Veranstalter ähnlich wie im Vorjahr rund 1500 Besucher verbuchen.

„Wir werden von Jahr zu Jahr anspruchsvoller, was die Organisation unseres Festivals angeht. So kommt es dann auch mal vor, dass wir mit „Waving the guns“ eine Deutschraptruppe ins Boot geholt haben“, so Kevin von Husen, Vorsitzender des Jugend- und Kulturvereins. Stimme die Message, komme es nicht zwingend aufs Genre an.

Mit der „Terrorgruppe“, die allein durch ihren Namen für Aufsehen sorgt, blieben aber auch klassische, deutsche Punkrockbands im Line-Up, die für ordentlich Furore im Amphitheater sorgten. Beim Evergreen „Mein Skateboard ist wichtiger als Deutschland“ tobte die Menge vollends und die „Terrorgruppe“ ließ die Bombe am Hartensbergsee endgültig platzen.

Das Line-Up verzog sich durch eine unwetterbedingte Unterbrechung um eine Stunde, so dass eingefleischte Anhänger des Headliners „Emil Bulls“ sich in Geduld üben mussten. Das hielt zum Beispiel Daniel und Frederik aus Lohne nicht davon ab zu warten. Die zwei Hardcore-Fans sind das erste Mal auf dem „Afdreiht un buten“ und haben Katja, eine Freundin aus Vechta, einfach mitgeschleppt. Das Warten für die drei hat sich auf jeden Fall gelohnt. Auch um kurz nach 1 Uhr war das Amphitheater bis oben hin gefüllt. Abschließend ließ die Band „Drei Meter Feldweg“ das Festival am Hartensbergsee ausklingen.

Für 2019 sind alle Organisatoren bereits stark motiviert. Nun heißt es aber, wieder im Alltag anzukommen.

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