GOLDENSTEDT - Einen Flächenbrand auf fünf Hektar haben am Mittwoch acht Feuerwehren aus dem Nordkreis Vechta gelöscht. Mehr als 20 Fahrzeuge und rund 100 Kräfte waren im Einsatz.
Eine Strohballenpresse in Arkeburg lief gegen 16 Uhr heiß und entfachte das Feuer auf einem Feld. Das Feuer breitete sich über einen Feldweg auf einen zweiten, bereits abgemähten, Acker aus.
Die Feuerwehren aus Goldenstedt, Dinklage, Langförden, Lohne, Lutten, Rechterfeld, Vechta und Visbek konnten den Brand innerhalb von knapp vier Stunden löschen.
Goldenstedts Ortsbrandmeister und Einsatzleiter Gerd Schröder zeigte sich erfreut über den Verlauf des Löschvorgangs. „Glück hatten wir mit der Windrichtung“, sagte er. Die ansässigen Bauern hätten mit ihren Treckern die Glutnester hilfreich auseinander gezogen.
Allerdings beklagte er die Koordination seitens der Leitstelle in Vechta. So seien ohne vorherige Rücksprache mit dem Einsatzleiter weiter entfernte Einsatzfahrzeuge aus Dinklage und Lohne alarmiert worden, anstatt näher gelegene Feuerwehren wie etwa aus Wildeshausen zu benachrichtigen. Auf Nachfrage reagierte der Leiter der Einsatzleitstelle, Alfred Dinkelmann, verwundert. „Die Nachalarmierung weiterer Feuerwehren geschieht ausschließlich auf Anforderungen der Einsatzstelle“. Hierauf wiederum zeigte sich Schröder diplomatisch. „Die Einsatzleitung wurde von Vechta nach Goldenstedt umkoordiniert, da sich der Brand, anders als erst gemeldet, im Gemeindebereich befand. Kurz vor der Übergabe waren die Tanklöschfahrzeuge aber bereits geordert. Diese Entscheidung mag aus Vechtaer Sicht richtig sein. Für uns aus Goldenstedter Sicht wäre eine Alarmierung zum Beispiel aus Wildeshausen günstiger gewesen. Dieses Problem werden wir in Zukunft besser koordinieren und lösen.“
