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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Goldenstedt

Feuer: Ursache für Moorbrand bei Goldenstedt weiter unklar

24.04.2019

Goldenstedt Nach zwei großen Moorbränden in Niedersachsen sind die Ursachen weiterhin unklar. In Goldenstedt bei Vechta konnte das am Ostermontag ausgebrochene Feuer fast vollständig gelöscht werden. Das sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag. Zum Nachlöschen waren noch rund 150 Feuerwehrleute im Einsatz, am Montag waren es bis zu 400 gewesen. Die Brandermittler konnten in dem Gebiet noch nicht mit ihrer Arbeit beginnen.Gebrannt hatte es auf einer Fläche von mehreren Hektar. Die Rauchsäulen waren kilometerweit zu sehen.

In einem Heide- und Moorgebiet in der Nähe von Bad Bentheim hatte es auf einer Fläche von rund 30 Hektar gebrannt. Das ist in etwa die Größe von 42 Fußballfeldern. Zwischenzeitlich halfen Einsatzkräfte aus dem benachbarten Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden bei der Brandbekämpfung. Am Montagnachmittag konnten die letzten Flammen gelöscht werden, am Dienstag war die Feuerwehr auch dort aber noch mit Nachlöschen beschäftigt. „Durch den auffrischenden Wind glimmen immer wieder Glutnester auf“, sagte Ortsbrandmeister Stefan Reimann von der Feuerwehr Gildehaus. Die Brandermittlungen liefen, so eine Polizeisprecherin.

Die Gefahr von Waldbränden bleibt in Niedersachsen vor allem im Nordosten sehr hoch. Der Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zeigte am Dienstag gleich an mehreren Stationen die höchste Warnstufe 5 an. Betroffen waren die Lüneburger Heide mit den Stationen Wittingen-Vorhop, Faßberg, Bergen und Celle sowie die waldreiche Göhrde mit Lüchow. Dort wurden auch für Mittwoch und Donnerstag die Stufen 4 beziehungsweise 5 angezeigt. Im Oldenburger Land herrscht laut Index aktuell die Stufe 3.

Die Gefahr von Waldbränden ist höher als im Vorjahr. „Wir sind in diesem Frühjahr trockener gestartet als 2018“, sagte Landesforstensprecher Mathias Aßmann. Die Waldbrandzentrale in Lüneburg ist seit Anfang März ab Warnstufe 3 besetzt. „Das war seitdem an 17 Tagen der Fall“, sagte Aßmann. „Insgesamt wurden 43 Brände gemeldet. Im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum 40 Brände.“ Dabei sei es nicht nur um Waldbrände gegangen. „Ursache sind die trockenen Pflanzenreste des vergangenen Jahres“, erklärte Aßmann. Wichtige Faktoren bei der Waldbrandgefahr seien Wind und Trockenheit, die Temperaturen spielten nur eine nachgeordnete Rolle. Angesichts der Brandgefahr sei es derzeit mehr als fahrlässig, in den Wäldern zu rauchen oder anders mit offenem Feuer zu hantieren, sagte Aßmann. Aus dem Auto geworfene Zigarettenkippen könnten zu Feuern an Böschungen führen. „Die Bürger sollten bei Bränden sofort den Notruf wählen“, sagte er.

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