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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Goldenstedt

Gesunde Umwelt gehört in Fokus

05.11.2018

Goldenstedt „Die Gemeinschaft, das macht das Oldenburger Münsterland, unsere Heimat, so besonders.“ Bernd Tabeling sagt das nicht nur so. Er meint es auch. Und das nicht nur, weil er der Vorsitzende des Heimatvereins Cloppenburg ist. Um ihre Heimat, das Oldenburger Münsterland zu feiern, waren der Cloppenburger und Hunderte weitere Gäste am Sonnabend nach Goldenstedt gekommen.

Hier ging der Münsterlandtag 2018 des Heimatbundes Oldenburger Münsterland über die Bühne. Unter den Gästen waren auch die Bundestagsabgeordnete Silvia Breher (CDU), Landtagsabgeordneter Dr. Stephan Siemer (CDU), die Bürgermeister der Städte und Gemeinden im Oldenburger Münsterland, Vechtas Landrat Herbert Winkel, Landrat Johann Wimberg und Ehrenlandrat Hans Eveslage (beide Cloppenburg).

Was genau die Arbeit des Heimatbundes ausmacht, erklärte Präsident Stefan Schute. Der Heimatbund sei eine Organisation, die den Erhalt und die gemeinsame Weiterentwicklung „unserer Heimat in ihrer Vielfalt und Eigenart anstrebt“, sagte Schute.

Welche Chancen und Möglichkeiten das Oldenburger Münsterland bietet, darüber diskutierten im Anschluss Vechtas Landrat Winkel und Goldenstedts Bürgermeister Willibald Meyer, der, so Winkel, „dienstälteste Bürgermeister Niedersachsens“. Viel habe man in den vergangenen Jahren auf den Weg gebracht, vor allem in den Bereichen Demografie, Digitalisierung und Umweltschutz. Letzterem komme vor allem in Goldenstedt eine ganz besondere Rolle zu. „Den Titel Umweltgemeinde Nummer eins haben wir uns erarbeitet – und wir tragen ihn mit Stolz“, sagt Willibald Meyer und mahnte: „Zu einer wachsenden Wirtschaft, wie wir sie hier im OM haben, gehört auch eine gesunde Umwelt.“ Man dürfe diese nicht wegen des kurzfristigen Erfolges zerstören, müsse aber trotzdem im Einklang mit der Landwirtschaft handeln.

Die besten Seiten des OM und die Frage, wie sich der ländliche Raum zukünftig entwickelt, standen auch beim Festvortrag von Prof. Dr. Ingo Mose im Mittelpunkt. Der Wissenschaftler vom Lehrstuhl für angewandte Geografie und Umweltplanung der Universität Oldenburg hatte einen Großteil seiner Laufbahn an der Universität Vechta verbracht und dort gelehrt. Unverzichtbar für die positive Entwicklung ländlicher Regionen seien unter anderem veränderte Wohn- und Lebensstile auf dem Land. „Die ärztliche Versorgung muss sichergestellt sein, die Agrarlandschaft umweltfreundlicher gestaltet werden und der Umweltschutz eine größere Beachtung finden“, so Mose.

Welche Potenziale im Oldenburger Münsterland stecken, zeigte der Schülerpreis. Zum achten Mal zeichnete der Heimatbund damit in drei Kategorien besondere Schulprojekte aus. „Bei der Vielzahl der Bewerbungen ist es uns wirklich nicht leichtgefallen“, sagte Heimatbund-Geschäftsführerin Gisela Lünnemann.

Der erste Preis in der Kategorie Grundschule ging an die die St.-Heinrich-Schule Ellenstedt für ihr Projekt „Kinners an die Kartuffeln“. Die Kinder lernten den kompletten Weg der Kartoffelerzeugung kennen, von der Anpflanzung bis zur Ernte, so Lünnemann. Die gesamte Dorfgemeinschaft sei in das Projekt einbezogen. Denn: Im Herbst feiern alle Ellenstedter gemeinsam ein Fest rund um die „tolle Knolle“.

Mit dem ersten Preis in der Kategorie Sekundarstufe I zeichnete Gisela Lünnemann die Liebfrauenschule Cloppenburg aus. Die Schüler hatten sich im Unterricht mit Unternehmen der Ernährungs- und Agrarindustrie beschäftigt.

In der Kategorie Sekundarstufe II gewann Viktoria Kässens vom Gymnasium Lohne den ersten Preis. Sie hatte sich in ihrer Facharbeit mit dem Gesellenverein, heute Kolpingfamilie, in der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigt. Einen Sonderpreis erhielt Anne Ehrenborg, ebenfalls vom Gymnasium Lohne. Die Schülerin widmete sich den „Sportvereinen als Motoren der dörflichen Freizeitgestaltung anhand des Beispiels von SW Kroge-Ehrendorf“.

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