GOLDENSTEDT - Es gilt als ein einzigartiges Projekt, das mit seinen Attraktionen, wie dem Moorbioskop, dem Erlebnis-, Barfuß- und Skulpturenpfad, aber auch durch den nach historischen Vorbildern errichteten Schafstall sowie der Obstscheune und einer Streuobstwiese einen Lernort in der Natur darstellt. Die Rede ist vom Naturschutz- und Informationszentrum (NIZ), „Haus im Moor“ in Goldenstedt-Arkeburg. Über die bereits genannten Attraktionen bietet es für Besucher jeden Alters zudem Erkundungsfahrten mit der Töffelbahn, oder den Moortunnel, der einem Museum unter der Erde gleichkommt.
Vor 20 Jahren gab der Förderverein Goldenstedter Moor, unter der Regie amtierenden Vorsitzenden Willibald Meyer, den Startschuss für die Einrichtung. Die Federführung für das umweltpädagogische Konzept liegt, damals wie heute, bei der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB). Ihre Angebote orientieren sich vor allem an einem Ziel: Gästen eine Brücke zur urwüchsigen, reizvollen Moorlandschaft zu bieten (dieNWZ
berichtete).Die offizielle Geburtstagsfeier für Wegbegleiter, Freunde und Förderer beginnt am heutigen Donnerstag, 5. Juli, mit dem „Goldenstedter Moorlied“. Anschließend begrüßt der Fördervereinsvorsitzende die geladenen Gäste, bevor er das Wort an Dr.-Ing. Fritz Brickwedde, den Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) weitergibt. Zum Ausklang besteht, nach einer Vorstellung der Projekte, die Möglichkeit zum Rundgang durch die Sonderausstellungen „Bilder kehren zurück ins Moor“ und „Zeitreise“.
