GOLDENSTEDT - Ihren wöchentlichen Übungsabend haben 40 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren Goldenstedt und Lutten am Dienstag, 26. Juni, bei einem mehrstündigen Einsatz am Naturschutz- und Informationszentrum (NIZ) „Haus im Moor“ im Goldenstedter Ortsteil Arkeburg verbracht.
Ausgraben statt löschen
Anstatt Feuerwehrtheorie oder -Praxis galt es, bei einer Entkusselungsaktion das fünf Hektar große „NIZ“-Areal, wo am Freitag, 6. Juli, das 20-jährige Bestehen des „NIZ“ gefeiert wird (dieNWZ
berichtete), von mooruntypischen Pflanzen zu befreien.Vor dem Start der Arbeiten erläuterte der Vorsitzende des Fördervereins Goldenstedter Moor, Willibald Meyer, die Notwendigkeit der Entkusselung, wie die Maßnahme im Fachjargon von Landschaftspflegern und Naturschützern heißt. Gemeint ist vor allem die Beseitigung sich wild ausbreitender Birken. Aber auch andere Gewächse, beispielsweise Blaubeerbüsche überwuchern das Moor, und unterbinden dort in der Folge ein natürliches Wachstum. Anschließend entfernten die Feuerwehrleute unter anderem tausende von Birken. Damit ist die Sicht vom „NIZ“ in die Weite der Moorlandschaft wieder frei.
Geselliger Abschluss
Der außergewöhnliche Übungsabend klang im Schafstall am „Haus im Moor“ in gemütlicher Runde aus. Bei dieser Gelegenheit verwiesen die Kameraden darauf, dass der schweißtreibende Einsatz ein Geschenk der beiden Wehren zum bevorstehenden „NIZ“-Geburtstag sei. Meyer ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, und erwiderte: „Ich weiß es zu schätzen, dass ich mich auf die Feuerwehr verlassen kann.“
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