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NWZonline.de Golf

Golf: Kaymer am Ziel seiner Träume

28.02.2011

MARANA Martin Kaymer ist der beste Golfspieler der Welt. Als zweiter Deutscher nach Bernhard Langer hat Deutschlands stiller Star die Spitze der Weltrangliste erklommen. Der 26-jährige Musterprofi aus Mettmann krönte seinen unaufhaltsamen Aufstieg in der Branchenordnung am Sonnabend (Ortszeit) mit dem knappen Halbfinalsieg bei der World Matchplay Championship in Marana/Arizona gegen den US-Amerikaner Bubba Watson und ist laut Statistik erstmals die Nummer 1.

„Es hat nur fünf Jahre gedauert, um die Nummer eins zu werden. Für mich, meine Familie und für die, mit denen ich arbeite, ist das ein großartiger Erfolg“, sagte Kaymer nach dem historischen Auftritt auf dem Wüstenkurs. „Erst der zweite Deutsche nach Bernhard zu sein, der mein Vorbild war, als ich aufwuchs, ist ein ganz besonderes Gefühl.“ Langer stand bei der Einführung der Weltrangliste 1986 als erster Spieler überhaupt ganz vorn – für insgesamt drei Wochen.

Völlig unabhängig vom Ausgang des Finalduells mit dem Engländer Luke Donald am späten Sonntagabend wird er offiziell an diesem Montag Lee Westwood ablösen. Der Brite hatte 17 Wochen geführt, war aber nach zwei Runden bei dem mit 8,5 Millionen Dollar dotierten Lochspiel-Wettbewerb in der Wüste vorzeitig ausgeschieden. „Ich brauche sicher einige Zeit, um darüber nachzudenken und das sacken zu lassen“, sagte Kaymer.

Den letzten Schritt zum Gipfel machte Kaymer mit einem Sieg gegen Watson. Der 32-jährige „Longhitter“ aus Bagdad/Florida musste nach 18 Loch in der Wüste und einer immer spannenden Partie dem sechs Jahre jüngeren Rheinländer beugen, der knapp mit „1 auf“ siegte.

Kaymer ist der zweitjüngste Profi nach Tiger Woods und der 14. Spieler überhaupt, der die Wertung anführt. Den Rekord von US-Superstar Woods über insgesamt 623 Wochen in fast zwölf Jahren als Branchenführer zu knacken, wird aber auch für Kaymer schwer.

Der Junggeselle blieb bescheiden nach seinem rasanten Aufstieg: „Das Gute ist, dass ich in der kommenden Woche kein Turnier habe. Vielleicht bin ich dann in der Lage, nachzuvollziehen, was ich getan habe.“

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