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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Großenkneten

Achtklässler sind heiß auf Politik

06.09.2013

Ahlhorn Politik finden sie cool. Mit großem Engagement waren die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums bei der Sache, als sie am Donnerstagmorgen ihre Kreuze setzen durften – allerdings vorerst nur bei der Schülerwahl der NWZ .

Aussagen der Schüler aus der 8b zur Wahl:

Bianca Abel (13): Ich finde, dass man unbedingt zur Wahl gehen sollte, um seine eigenen Interessen in die Gemeinschaft einzubringen. Die Schülerwahl hat mir dabei geholfen und mich gut auf den Ernstfall vorbereitet.

Stefan Hagelmann (13): Die Schülerwahl sollte es öfter geben, damit Kinder und Jugendliche mehr über Politik und Wahlabläufe erfahren. Der Wahl-O-Mat hat mir bei meiner Entscheidung auch geholfen.

Kai Willers (14): Ich habe mich schon im Vorfeld über Parteien und Kandidaten informiert und die richtige gefunden, die meine Interessen vertritt. Ich denke auch, dass ich mich bei der richtigen Wahl für diese Partei entscheiden werde.

Armin Dierks (13): Ich habe mich auch im Vorfeld über die Parteien und Kandidaten informiert. Letzte Zweifel an meiner Entscheidung hat am Ende der Wahl-O-Mat ausgeräumt. Ich würde mich auch bei einer richtigen Wahl für diese Partei entscheiden.

Die Jungen und Mädchen hatten sich gut vorbereitet und stellten einige kritische Fragen. „Das hat mich positiv überrascht“, zeigte sich Politik- und Wirtschaftslehrer Niko Goll zufrieden. „Für die Achtklässler ist es das erste Jahr mit Politikunterricht“, ergänzte er.

Bevor es an die Wahlurnen ging, bereitete der Lehrer die Jugendlichen zwischen zwölf und 14 Jahren gut vor. „Warum geht man zur Wahl? Wo würdet Ihr gerne mitentscheiden und was fällt Euch zu deutschen Politikern ein?“, lauteten seine Fragen. Die Schüler achteten vor allem auf die Körpersprache der Politiker, aber auch die „Doktortitelaffäre“ um Karl-Theodor zu Guttenberg war ein Thema.

„Dass viel Werbung für Parteien und deren Kandidaten gemacht wird, wissen die Achtklässler auch“, so Goll. Gerne selber mitentscheiden würden die Schüler bei Jugendfreigaben und beim Tierschutz – alles Themen, von denen sie selber bereits betroffen sind. Für die Politik wünschen sie sich vor allem frischen Wind und mehr junge Leute, die auch den Mut hätten, neue Themen anzugehen. Hier sieht auch Goll die Politiker im Zugzwang.

„Es ist nicht so, dass junge Menschen keinen Bock auf Politik haben, eher im Gegenteil. Sie müssen aber weiter bei der Stange gehalten werden, und das ist eben die Aufgabe der Parteien“, sagte Goll. Um letzte Zweifel an der „richtigen“ Partei auszuräumen, hieß es für die Jugendlichen kurzerhand, ’ran an die Laptops, um beim Wahl-O-Maten für die Bundestagswahl 2013 Fragen über Parteien, Interessen und Kandidaten zu beantworten.

Auch die Unterschiede zwischen Erst- und Zweitstimme wurde ihnen erklärt. Nach der Auswertung folgte der spannende Moment. Die Stimmzettel wurden verteilt, die Wahlurne und Wahlkabinen aufgestellt. Endlich durften die Schüler ihre Kreuze machen. Ein Zettel nach dem anderen landete in der Urne.

„Die Schüler hatten sichtlich ihren Spaß an der Wahl und waren voll im Thema“, sagte Goll. Seiner Meinung nach sollte an Schulen schon früher damit begonnen werden, politisches Interesse zu fördern.

Sabrina Wendt Redakteurin / Wirtschaftsredaktion
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