Ahlhorn - Die Lehrschwimmhalle bei der Grundschule Ahlhorn bleibt bis zu den Sommerferien geschlossen. Im Gegensatz zu anderen Hallenbädern wird sie damit nicht unter besonderen Abstands- und Hygieneregelungen geöffnet. Das hat Großenknetens Erster Gemeinderat Klaus Bigalke auf Nachfrage unserer Zeitung mitgeteilt. Die Verwaltung hatte die Schulen abgefragt, ob noch Schwimmunterricht vor den Ferien vorgesehen sei, was verneint wurde.
Auch für die Öffentlichkeit und den Vereinssport wurde eine Öffnung verworfen. Der Grund: Das nur acht mal zwölf Meter große Becken mit einer variablen Wassertiefe von 30 bis 200 Zentimetern ist ungeeignet, die Abstandsregelungen in Zeiten der Coronapandemie umsetzen zu können. Mehr als vier Personen gleichzeitig im Wasser wären derzeit nicht möglich.
In den Sommerferien vom 16. Juli bis 26. August ist die Lehrschwimmhalle ohnehin geschlossen. In dieser Zeit werden Wartungsarbeiten durchgeführt, berichtet Bigalke. Danach werde entschieden, ob und wann das Bad wieder öffnen werde.
Die beiden Mitarbeiterinnen in der Ahlhorner Lehrschwimmhalle werden derzeit an anderer Stelle eingesetzt, und zwar am Badesee in Westrittrum. „Sie sind dort keine Badeaufsicht“, betont Klaus Bigalke, sondern achten darauf, dass die Badeordnung einschließlich der erweiterten Corona-Hygienevorschriften eingehalten wird. Bisher sei der Badebetrieb in Westrittrum ohne Beanstandungen verlaufen.
