AHLHORN - Um die 15 bis 25 Jugendliche kommen täglich von montags bis freitags während der Öffnungszeiten in das Jugendzentrum Ahlhorn. Manchmal ist es auch „ein bisschen Zuhause-Ersatz“, wie Jugendpflegerin Gisela Raabe feststellt. Wichtig sei es, eine gute Vertrauensbasis zu schaffen.
Besonders oft werde das Jugendpflege-Team bei der Suche nach Ausbildungsplätzen und der Gestaltung von Bewerbungsmappen um Rat gefragt, wusste Raabe bei einem Informationsbesuch von CDU- und FDP-Politikern aus der Gemeinde unter Leitung der Gruppensprecherinnen Astrid Grotelüschen (CDU) und Imke Haake (FDP) zu berichten.
Da gerade die Nachfrage nach Hilfe bei Bewerbungen so groß sei, werde in nächster Zeit eine Kooperation mit dem Pro Aktiv Center angestrebt, um den Jugendlichen noch mehr Hilfestellungen geben zu können, sagte Gisela Raabe.
Das Publikum im Ahlhorner Jugendzentrum hat sich laut Jugendpflegerin verändert. „Mittlerweile sind mehr Mädchen da“, erzählte sie, Dazu trägt auch der Mädchentag mittwochs sicherlich bei. Teilnehmerinnen hatten auch liebevoll die Kaffeetafel für das Gespräch mit den Politikern hergerichtet.
Es sind auch nicht mehr nur Besucher mit Migrationshintergrund in Ahlhorn anzutreffen. „Das hat sich mehr gemischt“, erfuhren die Politiker von Gisela Raabe. Sehr gut besucht seien auch die Kindertage jeweils donnerstags für die Sechs- bis Elfjährigen.
Gemeinsam gekocht werde relativ viel. Die Küchenausstattung ist vorhanden. Auch sonst sei das Jugendzentrum gut ausgestattet, meinte Gisela Raabe. Diesbezüglich gebe es derzeit keine Wünsche, erfuhren die Politiker.
