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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Großenkneten

INFORMATION: Behindertenrat geht auf Tour durch alle Kommunen

22.01.2008

GROßENKNETEN Der Kreisbehindertenrat des Landkreises Oldenburg tagte bei seiner Tour durch alle Kommunen jetzt im Rathaus Großenkneten. Klaus Bigalke stellte die Gemeinde vor. Als besondere Schwerpunkte wurden die Entwicklung des ländlichen Raumes, die Nachnutzung des Flugplatzes Ahlhorn und Aufstockung des Gymnasiums genannt.

Der Vorsitzende des Kreis-behindertenrates Hans Sperveslage betonte die Notwendigkeit, in den Gemeinden Behindertenbeiräte einzurichten. Die Absicht, diesen auch in Großenkneten einzurichten, werde voll unterstützt. Horst Rehfeld stellte dabei die Arbeitsschwerpunkte heraus: Barrierefreie Einrichtungen, Umsetzung des Niedersächsischen Gleichstellungsgesetzes, Behindertenparkplätze und Ansprechpartner vor Ort zu sein, seien von Bedeutung. Ein besonderer Dank ging an die Verwaltung für die Unterstützung dieser Absicht.

Kritisch wurde das neue Niedersächsische Gleichstellungsgesetz diskutiert. Als konkrete Punkte wurden die Beispiele Denkmalsschutz vor Barrierefreiheit, die fehlende Integration von behinderten Kindern in Kindergärten und Schulen und die Möglichkeit von Zielvereinbarungen z.B. mit öffentlichen Verkehrträgern und Warenhäusern genannt.

Für alle Arbeitskreise konnten Sprecher benannt werden. Die Arbeitskreise werden bis Ende Februar tagen. Die Ergebnisse werden unter dem Arbeitstitel „Für einen barrierenfreien Landkreis Oldenburg“ zusammengefasst.

Der Antrag von Hans Sperveslage an den Landkreis auf eine einheitliche Regelung für Behindertenparkplätze wird unterstützt. Zusätzlich wurde auf Ausnahmeregelungen der Feinstaubrichtlinie hingewiesen. Behinderte mit dem Ausweis aG, H und Bl fallen nicht unter diese Richtlinie.

Der stellvertretende Vorsitzende im Kreisbehindertenrat, Dr. Wolfgang Götz, referierte über Veränderungen der Qualtätsbeurteilungen in Krankenhäusern. Schwerpunktsmäßig ging er auf den Dekubitus (Druckgeschwür durch Wundliegen) ein. Unter Einhaltung der Pflegestandards sei ein Wundliegen vermeidbar, sagte er.

Die nächste Sitzung ist im März in Hude vorgesehen.

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