Ahlhorn - Die Ahlhorner Schützen bejubelten am Sonntag auf dem Schießstand ihren neuen Schützenkönig Dieter Niegel. Spannend gestaltete sich das Schießen auf den Holzvogel, der diesmal zügig von der Holzstange geschossen werden konnte. Im Vorjahr hatte sich das Königsschießen als langwieriger Prozess gestaltet. Erst mit zwei Stunden Verspätung voller Dramatik und Spannung war damals König Jürgen Erdmann gekrönt worden.

„Diesmal haben wir die Aufhängung des Vogels überarbeitet“, erklärte der stellvertretende Vorsitzende Christian Hubert. Am Ende schoss eigentlich Günter Lange den Vogel ab. Er war vor zwei Jahren König und unterliegt damit noch der Sperre von insgesamt fünf Jahren auf den Titel. Er konnte nur erster Adjutant werden. Niegel hatte vor Lange als letzter Schütze auf den Vogel gezielt. Das neu geänderte Reglement sieht vor, dass der zuletzt geschossene Schütze vor dem Finalschuss Schützenkönig wird. Dieter Niegel nahm die Glückwünsche gerne entgegen.

Bei Torsten Lange, einer von insgesamt acht Königsanwärtern, gab es zunächst ein langes Gesicht. Er hatte alles daran gesetzt, den Vogel abzuschießen. Doch die richtige Portion Glück fehlte ihm beim Schießen. Der Holzvogel wollte nicht fallen. Lange ist erst seit einem Jahr Mitglied im Verein Mitglied und will es 2015 auf jeden Fall wieder versuchen, König zu werden.

Das Königshaus 2014 setzt sich wie folgt zusammen: Schützenkönig ist Dieter Niegel, erster Adjutant Günter Lange, zweiter Adjutant Dirk Schnittker. Wahladjutanten sind Torsten Lange und Oliver Brümmer.

Im Zugwettkampf konnte sich der Zug Nord mit 451,8 Ringen durchsetzen. Beste Schützen waren Christian Hubert (49,3 Ringe) und Dieter Niegel (47,9). Der Zug Süd erreichte 405,4 Ringe. Lothar Kirchgeorg (48,8) und Christoph Schmidt (46,7) waren die besten Schützen.

Die Ehrenscheibe gewann Torsten Lange vor Lothar Kirchgeorg und Christoph Schmidt. Ausgeschossen wurden zudem Essensgutscheine, die an Werner Huntke, Uwe Runge, Jürgen Erdmann, Arthur Schmidt und Dirk Schnittker gingen.