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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Großenkneten

Partei: Dorothee Otte-Saalfeld an CDU-Spitze

06.06.2013

Sage Neue Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Großenkneten ist seit Dienstagabend Dorothee Otte-Saalfeld aus Großenkneten. Während der Mitgliederversammlung im Haaster Krug in Sage-Haast erhielt die in Vorstands- und Ratsarbeit erfahrene Kommunalpolitikerin das einstimmige Vertrauen der 36 stimmberechtigten Mitglieder. Aktuell zählt die Union 123 Parteimitglieder.

Zuvor hatte der bisherige Gemeindeverbandsvorsitzende Rudolf Wübbeler erklärt, nicht erneut zu kandidieren, so wie er es vor zwei Jahren auch schon kundgetan habe. „Ich gehe nicht wegen der aktuellen politischen Lage, sondern aus familiären Gründen“, so Wübbeler.

Wiedergewählt wurden in den Vorstand Jürgen Hellbusch als stellvertretender Gemeindeverbandsvorsitzender, Schatzmeisterin Elena Bauer, Schriftführer Günter Reise (alle einstimmig) sowie die Beisitzer Johann Buch-holz, Torsten Deye, Astrid Grotelüschen, Hendrik Knief, Peter Lamprecht, Fred Schröder, Samuel Stoll und Rudolf Wübbeler (in alphabetischer Reihenfolge).

In seinem Bericht war Wübbeler auf die vergangenen unruhigen 14 Monate eingegangen. Neben einer Landtagswahl habe auch die Bürgermeister-Neuwahl viel Substanz gefordert. In diesem Zusammenhang dankte Wübbeler Ludger Bickschlag für seine Kandidatur mit einem Gutschein.

Als enttäuschend bezeichnete Wübbeler aus Sicht der Union den Ausgang der Bürgermeisterwahl. Eine Analyse habe gezeigt, dass die Wahl mit Themen wie Hähnchenschlachterei und Schießanlage gewonnen worden sei. Peter Lamprecht meinte, dass die SPD mit falschen Zahlen im Hinblick auf die Schlachterei gearbeitet habe, das könne man belegen.

„Emotionen und das Entfernen von der Sache reicht bis heute zu uns“, so Wübbeler. Mit diesen Worten hielt er vier „Rote Karten“ hoch, die er anonym per Post erhalten habe. „Ganz abgesehen von den Internetschmierereien, die uns zugesandt worden sind.“ Der Vorsitzende verwies darauf, dass mit der Angst der Bürger gearbeitet werde, zum wirtschaftlichen Schaden der Gemeinde.

In der Aussprache forderten die Mitglieder, die tatsächlichen Zahlen und Fakten auf den Tisch zu legen. Wübbeler: „Ich glaube, das will kaum jemand hören. Die Meinung ist festgefahren.“

Sowohl Landtagsabgeordneter Karl-Heinz Bley als auch Bundestagskandidatin Astrid Grotelüschen gaben zwischen den Wahlgängen ihre Berichte ab.

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