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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Großenkneten

HOF SCHULENBERG: Endlich leuchten die Laternen

24.08.2007

HOSüNE „Das ist wirklich ein super Geschenk“, bedankte sich Beate Skibinski von der heilpädagogischen Lebensgemeinschaft Hof Schulenberg bei den Mitarbeitern von Exxon-Mobil in Großenkneten für eine 5000-Euro-Spende, die sie am Donnerstag überbrachten. Es handelt sich dabei um eine Sicherheitsprämie, die die Werksangehörigen errangen. Und das Geld, so wurde beschlossen, sollte den Kindern und Jugendlichen auf Hof Schulenberg zugute kommen Die hatten nämlich bislang ein Riesenproblem in der dunklen Jahreszeit. Und das war der rund 500 Meter lange Weg über die Birkenallee in den Ort.

„Das war wirklich sehr sehr duster hier“, so Beate Skibinski. Es gab keine Straßenbeleuchtung. Für die zwölf jungen Leute, die auf Hof Schulenberg ein neues Zuhause gefunden haben, war das besonders schlimm. „Unsere oft stark traumatisierten Kinder hatten große Angst, den Weg im Dunkeln zu gehen“, so Skibinski. Nur in Gruppen und mit Taschenlampen trauten sie sich, auf den „gruseligen“ Weg.

Schon seit drei Jahren bemühte sich das Team von Hof Schulenberg um die Beleuchtung der Allee (die NWZ berichtete). Die Gemeinde durfte nach ihrer Satzung aber nur etwa 25 Prozent der Kosten übernehmen. Der Rest wäre von den Anliegern aufzubringen gewesen. Eine Spendenaktion wurde ins Leben gerufen.

Beate Skibinski bedankte sich bei Bürgermeister Volker Bernasko, der Kontakte zu Exxon-Mobil knüpfte. Die 5000 Euro der Exxon-Mitarbeiter waren die größte Spende. Darüber hinaus aber gab es laut Beate Skibinski viele weitere Förderer des Vorhabens, die aus den Reihen des Trägervereins sowie der Freunde und Nachbarn des Hauses kamen. „Das ist toll, dass hier ganz viele Menschen mit zupacken“, lobte Norbert Stahlhut, Leiter Unternehmenkommunikation bei Exxon, die Eigeninitiative.

So wie Norbert Stahlhut und Werksleiter Dieter Brüggmann zeigten sich auch die Exxon-Mitarbeiter Günter Dücker, Olga Kleinfeld und Patrick Oltmann sehr beeindruckt von der Arbeit, die auf Hof Schulenberg seit mehr als 20 Jahren zum Wohle von Kindern und Jugendlichen geleistet wird, die von den Jugendämtern aus ihrem familiären Umfeld herausgenommen werden, weil die entsprechende Erziehung nicht mehr gewährleistet ist. Die Einrichtung finanziert sich aus dem eng kalkulierten Pflegesatz. Den Anteil an der Beleuchtung aus eigenen Mitteln zu bezahlen, war nicht möglich.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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