Großenkneten - 250 Euro hat die Jägerschaft Großenkneten 2018 für ihre Storchennest-Aktion von der Naturschutzstiftung des Landkreises Oldenburg erhalten. Dieses Geld aus dem Umweltschutzpreis wieder zu investieren, war für die Jägerschaft sofort klar. Ein Naturprojekt sollte daraus umgesetzt werden. Doch es kam anders.
Hegeringleiter und Kreisnaturschutzbeauftragter Max Hunger holte sich Helfer aus dem Kreis der Jägerschaft. Allerdings gab es dann doch einen Dämpfer in Sachen Naturprojekt. Von der Unteren Naturschutzbehörde konnten keine geeigneten Flächen für die angestrebte Anlage einer Streuobstwiese genannt werden. So kam das Naturprojekt nicht zustande.
Deshalb wurde daraus nun die „Sitzgruppenaktion“. Jendrik und Eckhard Wendt, Detlef Menkens, Manfred Schönfelder, Henning Rowold, Christina und Heinrich Runge, Robert Kuhlmann und Max Hunger gehörten zu den Aktivisten. In Zusammenarbeit mit Wilfried Lueken entstand eine massive Holzsitzecke. Dazu steuerten der Realverband und der Bürgerverein Großenkneten noch je 100 Euro bei. Außerdem spendete Robert Kuhlmann Holz und Sägen, um den Bau der Sitzgruppe umzusetzen.
Zu finden sind nun Bänke und Tisch am Ende der „Hollenhöhe“. Diese trifft auf eine Gemeindestraße, die von der Straße „An der Rieden“ in Richtung Huntloser Moor führt. „Hier fahren viele Radfahrer. Die Sitzecke mag ihnen als willkommener Rastplatz dienen“, waren sich die Aktivisten vor Ort einig.
„Gerne hätten wir ein Naturprojekt umgesetzt, nun ist daraus die Sitzgruppenaktion geworden. Wir halten das ebenfalls für eine gute Lösung, diesmal dann zum Nutzen der Allgemeinheit“, meinte Hunger.
