GROßENKNETEN - GROßENKNETEN/LD - Käufer, die ein gemeindeeigenes Wohnbaugrundstück erwerben, sollten zukünftig einen Rabatt von fünf Euro pro Quadratmeter erhalten. Allerdings nur, wenn sie das Haus mit Technologien ausgestattet haben, die die Nutzung regenerativer Energien ermöglichen. Dazu gehören Fotovoltaikanlagen, Holzpellets-Heizungen und Wärmepumpen.

Außerdem sollte die Gemeinde Dachflächen auf gemeindeeigenen Gebäuden zur Verfügung stellen, damit interessierte Bürger und Betriebsgesellschaften Fotovoltaik-Anlagen installieren können. Diese sollten dann allerdings auch alle anfallenden Kosten tragen und die Gemeinde nicht belasten.

Das fordert die Kommunale Alternative Großenkneten. Sie hat jetzt die entsprechenden Anträge zur Beschlussfassung an den Gemeinderat gestellt.

Aufgrund der wachsenden Nachfrage nach fossilen Brennstoffen und dem sinkenden Angebot sei die Nutzung von regenerativen Energien zu fördern, so Axel Janßen von der Kommunalen Alternative. Erste Schritte seien mit der Ausweisung von Sonderbauflächen für Windkraftanlagen und dem Bau der Holzschnitzel-Heizanlage im Schulzentrum Ahlhorn bereits getan. Diesen müssten nun weitere folgen.

Mit der Nutzung von Dachflächen gemeindeeigener Gebäuden wie Sporthallen für die Fotovoltaik-Technik und dem Rabatt ließen sich erhebliche Privatinvestitionen initiieren, ohne Kosten für die Gemeinde, so Janßen.