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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Großenkneten

Neustart der Präventionsarbeit

20.12.2018

Großenkneten Auf einen Neustart in der Präventionsarbeit setzt die Gemeinde Großenkneten. Eine siebenköpfige Lenkungsgruppe aus verschiedenen Organisationen und Einrichtungen hat in den vergangenen Monaten am neuen Konzept und neuen Strukturen gefeilt. Jetzt wurde der „Präventionsrat“ bei einem Pressetermin im Großenkneter Rathaus vorgestellt. Zugleich war es der Abschied von der „Initiative Kaktusblüte“, die lange Jahre in diesem Bereich tätig war, aber zuletzt de facto kaum mehr Aktivitäten entfaltet hatte. Sie ist offiziell aufgelöst worden.

Budget erhöht

Bürgermeister Thorsten Schmidtke sprach in seiner Begrüßung davon, die Arbeit mit dem neuen Gremium künftig effektiver gestalten zu wollen. Er freute sich, „dass so viele Gruppen und Vereine bereit sind, sich einzubringen und für die Gemeinde Großenkneten Gutes zu tun“. Dass die Präventionsarbeit ihr wichtig ist, hat die Kommune im Haushalt 2019 auch in Zahlen dokumentiert. Der Ansatz für diesen Bereich ist auf 8000 Euro erhöht und damit mehr als verdoppelt worden.

die drei Arbeitskreise im Überblick:

Drei Arbeitskreise werden im Präventionsrat gebildet. Sie sollen mit allen interessierten Bürgern und Fachkräften arbeiten, neue Vernetzungen anregen und „Themen in multiprofessionellen Teams behandeln und so über den Tellerrand schauen“. Überall haben sich bereits interessierte Personen gefunden für die ersten Treffen im Januar. Weitere sind willkommen. Diese Arbeitskreise gibt es:

Familienstärkung/-förderung: Es geht um Strukturen, um die Familien systematisch unterstützen zu können. Die Erziehungskompetenzen sollen ausgebaut werden (Aufsichtspflicht, Förderung von Kindern, Relevanz der Tagesstruktur). Zuständig ist Arne Koopmann.

Gesunder Lebensraum: Themen sind hier gesunde Ernährung, Bewegung, Verwahrlosung von Wohnraum, Sucht(prävention), Drogenkonsum, gefühlte Unsicherheit und psychische Gesundheit. Zuständig sind hier Dorothee Otte-Saalfeld und Ralf Book.

Arbeitskreis Toleranz, Demokratie und Dialog: Der Dialog zwischen Kulturen, Altersgruppen, politischen Gruppen ist hier ein wichtiger Bereich. Weiter geht es darum, die Beteiligung am gesellschaftlichen Leben auszubauen, um das Demokratieverständnis zu stärken, Parallelgesellschaften aufzubrechen, Perspektiven zu schaffen und „der negativen Sicht auf die Zukunft etwas entgegenzusetzen“. Zuständig ist hier Ann-Christin Gericks.

Ansprechpartnerin für den Präventionsrat ist Frauke Asche, Telefon   0 44 35/ 60 01 30. Für Anfragen zur Präventionsarbeit gibt es die E-Mail-Adresse praevention@grossenkneten.de

„Ziel dieser Neuausrichtung ist es vorrangig, neue Strukturen zu schaffen und damit wieder eine handlungsfähige Präventionsarbeit in und vor allem für die Gemeinde anzubieten“, betonte Frauke Asche, zuständige Amtsleiterin im Rathaus. Die siebenköpfige „Lenkungsgruppe“ ist optimistisch, dass das gelungen ist. „Es ist ein tolles Team“, lobte Dorothee Otte-Saalfeld die Arbeit der vergangenen Monate. Die CDU-Ratsfrau ist als Vorsitzende des Jugend-, Ordnungs- und Sozialausschusses qua Amtes auch Mitglied (und Sprecherin) des Präventionsrates. Dabei agieren alle gleichberechtigt in dem Gremium. Weiter gehören ihm an: Ann-Christin Gericks (Integrationsbeauftragte), Anastasia Warkentin (Flüchtlingssozialarbeiterin), Ralf Book (Gemeindejugendpflege/Sozialarbeiter), Arne Koopmann (Leiter des evangelischen Hans-Roth-Kindergartens Ahlhorn), Jan Sievers (Bezirkssozialarbeiter am Jugendamt Landkreis Oldenburg) und Frauke Asche (Gemeindeverwaltung).

Vollversammlung

Weiterhin werden eine „Vollversammlung“ sowie drei Arbeitskreise eingerichtet. Die Vollversammlung soll künftig in der Regel einmal im Jahr tagen. Dazu kommen drei Arbeitskreise (siehe Infobox), bei denen die Termine individuell vereinbart werden, „Nur Treffen um des Treffens wegen, dafür hat niemand Zeit“, so Asche.

Grundsätzlicher Anspruch ist es: „Das Gemeinwesen der Gemeinde Großenkneten gemeinsam bewegen“. Dazu gehört, dass sich jeder Ortsteil der Gemeinde zugehörig fühlen soll. Eine Stigmatisierung einzelner Ortsteile oder Straßenzüge soll es nicht geben. Vielmehr gehe es um Chancengleichheit in jedem Gemeindeteil. Dazu sollen die Bürgerinnen und Bürger mit ins Boot geholt werden, „um Strukturen zu schaffen, den wechselnden Herausforderungen frühzeitig etwas entgegensetzen zu können“.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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