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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Gemeinden Großenkneten

Finanzausschuss: Grundsolide mit einem Haken

27.11.2013

Großenkneten „Grundsolide“ war das Lieblingswort im Finanz- und Wirtschaftsausschuss der Gemeinde Großenkneten. Angesichts der tiefschwarzen Zahlen und der regen Investitionstätigkeit in 2014 ist dieser Begriff im Vergleich zu anderen Kommunen noch zurückhaltend gewählt. Nach der Beratungsrunde in den diversen Fachausschüssen landete der Vorschlag der Verwaltung wieder im Finanzausschuss. Die Arbeit im Rathaus wurde mehrfach ausdrücklich gelobt. Doch zur einstimmigen Empfehlung des Zahlenwerkes reichte es nicht ganz: Axel Janßen (Kommunale Alternative) enthielt sich und mochte eine Ablehnung im Rat nicht ausschließen. Der Grund: fehlende Mittel für eine Stelle in der Integrationsarbeit.

Zunächst vergewisserte sich Janßen, dass er den richtigen Wissensstand hatte. Tatsächlich werde die Stelle für die Integrationsarbeit in der Gemeinde für sieben Monate vakant sein, bestätigte ihm Bürgermeister Thorsten Schmidtke. Die jetzige halbe Stelle laufe zum 1. Februar 2014 aus, die neue mit Fördermitteln durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sei erst ab September 2014 möglich.

Für den KA-Ratsherr ist das eine „völlig unangemessene Entscheidung“ angesichts des „Handlungsbedarfes in Ahlhorn“ und des vorliegenden „tollen Konzeptes“ zur Inte­gration. „Es gibt monatelang keine hauptamtliche Kraft im Rathaus“, beklagte Janßen. Hendrik Abeln (Unabhängige) fragte sich, ob die Ersparnis bei der halben Stelle nicht zumindest der Integrationsarbeit zugute kommen müsste.

Rudolf Wübbeler (CDU) bedauerte die Kritik. „Schade, dass Ahlhorn schlecht geredet wird.“ Schon jetzt gebe es einiges im Bereich der Integrationsarbeit, von ehrenamtlichen Kräften, den Vereinen und Schulen. Er verwahrte sich dagegen, immer nach neuen Stellen zu rufen. „Keine Steuererhöhung, viele Investitionen“: Der Christdemokrat war rundherum zufrieden mit dem Etat. So sah es auch Werner Knoop von der FDP-Fraktion.

SPD-Fraktionschef Hartmut Giese bescheinigte Kämmerer Horst Looschen „hervorragende Arbeit“. Dabei konnte er die Bedenken von Janßen durchaus teilen. „Die Integration in der Gemeinde ist wirklich ein Problem“, so Giese. Er warb gleichzeitig dafür, dass sich die Politik in dieser Frage etwas zurückhalten und mehr den Fachleuten, so im Präventionskreis Kaktusblüte, vertrauen sollte. Das grundsätzliche Ja der SPD-Fraktion zu dem Etat 2014 stellte Giese aber ausdrücklich nicht in Frage.

Ulrich Suttka Kanalmanagement / Redakteur
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